Zum Inhalt springen

Herbst 10%-Sale:     Code: Herbst10

Kostenloser Versand
Trusted Shops 4,9 ★★★★★
Ringtausch bei der Hochzeit - BREEDIA

Ringtausch bei der Hochzeit

Wie läuft das Überreichen des Ringes ab?

Eine traditionelle Zeremonie mit bleibender Erinnerung: Der Moment der Ringübergabe soll ein unvergessliches Erlebnis sein. Gerade der Ringtausch bei der Hochzeit sollte gut vorbereitet werden, damit dieser einzigartige Moment in guter Erinnerung bleibt.

Ringtausch: Warum tauscht man die Ringe?

Der Ringtausch hat seinen Ursprung in der Antike. Er ist ein Symbol der Verbundenheit und Zuneigung. In vielen Ländern werden die Trauringe am linken Ringfinger getragen, weil man glaubte, dass die „Vena amoris“ (die sogenannte Liebesader) direkt vom linken Ringfinger zum Herzen führt. Gelehrte haben später festgestellt, dass ein dichtes Geflecht aus Blutgefäßen für den venösen Rückstrom verantwortlich ist – eine einzelne Vene sucht man dort vergebens.

Der Ursprung dieser Tradition hatte allerdings einen anderen Hintergrund: In der Antike – vor 800 n. Chr. – wurde der Ehering als Symbol der Zugehörigkeit verstanden: Zugehörigkeit zu einem Mann oder zu einer Familie. Üblicherweise bestand der Ring aus Schmiedeeisen und wurde tatsächlich nur von der Ehefrau getragen.

Wie läuft eine Hochzeitszeremonie ab?

Im Grunde sind der Zeremonie keine Grenzen gesetzt. Von schlicht bis pompös, von Luxus bis opulenter Dekadenz – alle Facetten wurden bereits gewählt. Auch der Ort der Zeremonie kann sehr unterschiedlich sein. Traditionell findet der Ringtausch beim Standesamt statt. Optional kann das Eheversprechen aber auch unter freiem Himmel vollzogen werden.

Voraussetzung für eine kirchliche Trauung ist, dass mindestens ein Partner Mitglied der Glaubensgemeinschaft ist. Deshalb sollte die kirchliche Trauung frühzeitig abgesprochen werden. Bei manchen Konfessionen ist in diesem Fall möglicherweise die Zustimmung eines Bischofs erforderlich.

Wenn Paare mit unterschiedlichen Konfessionen heiraten möchten, ist das heutzutage glücklicherweise kein Problem mehr. Diese Hochzeit nennt man ökumenische Trauung und sie kann von Geistlichen beider Konfessionen begleitet werden.

Kirchliche Trauung: Brautpaar in der Kirche

Unterschiede zwischen freier, standesamtlicher und kirchlicher Trauung

Die standesamtliche Trauung

Die standesamtliche Hochzeit ist die formelle Voraussetzung für eine rechtsverbindliche Eheschließung.

Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten: Die Zuständigkeit des Standesamts richtet sich nach dem Wohnsitz eines der Partner. Wenn die Partner in unterschiedlichen Gemeinden wohnen, können sie wählen – die Anmeldung erfolgt jedoch nur bei einem Standesamt.

Die Anmeldung erfolgt in der Regel gemeinsam, da sie traditionell den ersten offiziellen Schritt bedeutet. Ist ein Partner verhindert, kann auch nur ein Partner unter Vorlage einer Vollmacht die Eheschließung anmelden. Einen Wunschtermin kann man zwar äußern, aber die Vergabe freier Termine obliegt dem Standesamt. Deshalb ist es empfehlenswert, die Anmeldung frühzeitig vorzunehmen. Früher bezeichnete man die Anmeldung zur Eheschließung als „Aufgebot“. Die Anmeldung kann frühestens sechs Monate vor dem Wunschtermin erfolgen. Nach Bestätigung gilt in der Regel eine Frist von sechs Monaten: In diesem Zeitraum muss die Eheschließung vollzogen werden – sonst verliert das „Aufgebot“ seine Gültigkeit.

Standesamtliche Trauung: Brautpaar beim Standesamt

Die kirchliche Trauung

Die kirchliche Trauung wird in Deutschland (und einigen anderen Ländern) rechtlich nicht als Eheschließung anerkannt, da es sich um eine kirchliche Amtshandlung aus besonderem Anlass handelt. Deshalb ist zusätzlich zur kirchlichen Zeremonie eine standesamtliche Trauung erforderlich. Allein in der Kirche zu heiraten, begründet noch keine rechtliche Ehe.

Die freie Trauung

Eine Besonderheit bietet die „freie Trauung“. Diese Art zu heiraten gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Sie wird häufig von freien Rednerinnen/Rednern oder selbstständig tätigen Theologinnen/Theologen begleitet und bietet eine Alternative zur kirchlichen Trauung. Der Vorteil einer „freien Hochzeit“ ist die große Flexibilität: Ort und Ablauf können frei gewählt und die Feierlichkeit nach eigenen Wünschen gestaltet werden. Auch diese Art der Trauung ist nicht rechtskräftig und erfordert deshalb zusätzlich die standesamtliche Eheschließung. Wann der Ringtausch stattfindet, kann dabei ganz individuell entschieden werden.

Freie Trauung im Freien: Hochzeitszeremonie unter freiem Himmel

Wann findet der Ringtausch statt?

Da es keine standesamtliche Ringpflicht gibt, ist diese Zeremonie freiwillig. Viele möchten jedoch auf den Ringtausch beim Standesamt nicht verzichten und stecken sich im Anschluss an die Traurede den Trauring an. Der Ringtausch ist für viele der krönende Abschluss der standesamtlichen Hochzeit und wird häufig mit einem Kuss besiegelt. Außerdem ist er ein wichtiger Moment fürs Hochzeitsfotoalbum.

HOCHZEITSRINGE jetzt online kaufen

Designen Sie Ihre Ringe selbst mit unserem Konfigurator.

Die kirchliche Hochzeit ist für viele Christen unverzichtbar – insbesondere, weil der besondere Ort eine feierliche Atmosphäre bietet, die im Standesamt oft schlichter ausfällt. Der Ringtausch hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung. Der Papst beschreibt die Kraft der Ringe als einen von Gott gesegneten Bund der Ehe, der durch den Trauring besiegelt wird.

Der Trauring wird auch hier im Anschluss an die Traurede übergeben.

Ringtausch bei der Hochzeit: Ehering wird angesteckt

Wie wird der Trauring übergeben?

Es gibt keine Vorschriften, die den Ringtausch bei der Hochzeit regeln. Genauso wenig gibt es eine Vorschrift, wie der klassische Ehering auszusehen hat oder wer der Ringträger ist. Bei der standesamtlichen Trauung gibt es keine Ringpflicht – theoretisch kann dieser Teil der Zeremonie sogar weggelassen werden. Das sollte aber vorab mit dem Standesbeamten besprochen werden. Traditionell ist der Ringtausch jedoch ein Symbol für den Vollzug der Eheschließung und ein unvergesslicher Augenblick, der den meisten in guter Erinnerung bleibt.

Wer sich für ein Ringversprechen entscheidet, kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Gewöhnlich hat der Verlobte eine Ringschachtel mit den Ringen für den Ringtausch dabei. Diese verantwortungsvolle Aufgabe kann aber auch an Trauzeugen oder Eltern übertragen werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Ringübergabe zu gestalten. Als Ringträger könnte zum Beispiel ein Kind oder ein Hund gewählt werden. Es gibt spezielle Ringkissen, an denen die Ringe festgebunden werden können. Ein kleines Kästchen ist ebenfalls ein schöner Blickfang, wenn bei der Zeremonie der Deckel geöffnet wird und das Eheversprechen mit einem Spruch begleitet wird.

Ringträgerin: Kind überreicht die Ringe bei der Hochzeit

Beispiele für ein Ringversprechen

  1. Dieser Ring ist ein Symbol meiner tiefsten Zuneigung und ein Zeichen meiner ewigen Treue.
  2. Mit diesem Ring möchte ich mich für immer an dich binden.
  3. Trage diesen Ring – und ich bin immer bei dir.
  4. Meine Liebe und mein Leben möchte ich dir symbolisch mit diesem Ehering anvertrauen.
  5. Ich übergebe dir diesen Ring, weil ich möchte, dass er dich – wie auch meine Liebe – stets begleitet.
Eheringe aus Gold: Trauringe als Symbol der Verbundenheit

Ringtausch bei der Hochzeit

Sie sehen: Es gibt verschiedene Möglichkeiten für den Ringtausch. Sie können ihn sogar weglassen – das machen allerdings die wenigsten Paare. Der Tausch der Hochzeitsringe ist eine wunderschöne Tradition, die der Zuneigung und der unendlichen Liebe der Partner zueinander Ausdruck verleiht.

Eheringe aus Gelbgold – Inspiration für die Hochzeit

Mit diesen Tipps zur perfekten Hochzeit

Vorherigen Post Nächster Beitrag