Diamanten
Konfliktfreie Diamanten
Inhalt Was ist das Kimberley-Abkommen? Woher kommen konfliktfreie Diamanten? Was konfliktfreie Diamanten sind, und was sie nicht sind! Gibt es einen Herkunftsnachweis beim Kauf eines Diamanten? Kann man konfliktfreie Diamanten mit dem bloßen Auge erkennen? Konfliktfreie Diamanten und das Kimberley-Abkommen Bei BREEDIA werden wir häufig gefragt, woher unsere Diamanten stammen und ob diese auch keine Blutdiamanten sind. Da wir uns beim Einkauf von Diamanten auch stets um diese Thema Gedanken machen, erläutern wir im Folgenden nicht nur, warum unsere Diamanten konfliktfrei sind, sondern auch, welche weiteren ethischen Standards eingehalten werden. Der Kimberley-Prozess und das System der Garantien Nachdem in den 1990er herausgefunden wurde, dass in Liberia, Sierra Leone und Angola illegal geförderte Diamanten dazu genutzt wurden, um afrikanische Bürgerkriege zu finanzieren, beschloss die U.N. in Partnerschaft mit einigen afrikanischen Diamant-Förderländern, sowie der EU und den USA, den Handel mit Ländern aus Konfliktregionen zu verbieten. 2003 trat dieses, im Jahr 2000 in Kimberley (Südafrika) beschlossene Abkommen, in Kraft. Seither stellt der sogenannte Kimberley-Prozess mithilfe des Kimberley-Prozess-Zertifizierungssystems (KPCS) sicher, dass weltweit nur faire Diamanten gehandelt werden dürfen, welche durch Herkunftszertifikate lückenlos nachweisen können, aus keiner Konfliktregion zu stammen. Darüber hinaus ist der Export und Import nur zwischen Ländern gestattet, welche das Kimberley Abkommen unterzeichnet haben. Um sicherzustellen, dass keine Konfliktdiamanten beigemischt werden, werden die Rohdiamanten zusammen versiegelt transportiert. Im sogennanten System der Garantien (System of warranties) bestätigen nachfolgende (Zwischen-)Händler die Überprüfung und Einhaltung des Kimberley-Prozesses der Vorinstanz. Es ist als Händler eines Kimberley-Teilnehmerlandes daher nicht gestattet, Diamanten zu erwerben, deren Herkunft unklar ist und nicht zweifelsfrei als konfliktfrei zertifiziert wurde. Die Einhaltung wird von nationalen und internationalen Kontrollorganen kontinuierlich überprüft. Der konfliktfreie Diamant wird auch als fairer Diamant bezeichnet. Dies hat allerdings nicht mit dem Fair-Trade-Label zu tun. Was ist ein Blutdiamant? Ein Blutdiamant ist ein Rohdiamant oder auch bereits geschliffener Stein, durch dessen Verkauf Kriege oder Bürgerkriege finanziert werden. Häufig schmuggeln Rebellengruppen diese Steine in andere Länder, um damit Waffen zu kaufen. Auch wenn der Kimberley-Prozess sicherlich nicht perfekt ist: Insgesamt führte dieser Schritt dazu, dass im Diamanthandel die Veräußerung von Diamanten aus dubiosen Quellen weitestgehend eingedämmt wurde. Nur noch 0,02 % der gehandelten Diamanten kommen noch aus Konfliktregionen (in den 90ern waren es immerhin noch 4%) Konfliktfreie Diamant-Verlobungsringe entdecken Kaufen Sie klassische, schlichte und geschwungene Verlobungsringe mit fairen Diamanten oder ohne Edelstein beim Juwelier Ihres Vertrauens! Mehr Transparenz durch den direkten Diamanthandel von BREEDIA Bei BREEDIA können Sie nur konfliktfreie Diamanten kaufen. Jedoch ist das System der Garantien nur so stark, wie sein schwächstes Glied. Es ensteht schnell die Gefahr, dass sich trotz strenger Kontrollen "schwarze Schafe" in den Kreislauf der Diamantbeschaffung hinein mogeln. Daher werden unsere Diamanten nicht nur der strengen Kontrolle durch den Kimberley-Prozess unterzogen. Wir eliminieren außerdem durch unsere vertikale Wertschöpfungskette jene Zwischenhändler und intransparente Beschaffung klassischer Juweliere, durch folgende Maßnahmen: Eigene Diamantbeschaffung direkt bei den Schleifereien oder jenen Händlern, welche direkt mit diesen kooperieren, statt im nationalen Großhandel eigene Schmuckherstellung, statt Fremdfertigung BREEDIA im Vergleich mit anderen Juwelieren. Klassischer Juwelier Nur wenige Juweliere stellen selbst her, die meisten kaufen Ihre Schmuckstücke im In- und Ausland bei größeren Schmuckmanufakturen ein. Klassische Juweliere sind also darauf angewiesen, dass die Lieferanten von deren Diamanthändlern und Zwischenhändlern die Garantie bekommen haben, dass die Diamanten nachweislich von ehtisch unbedenklicher Herkunft stammen. Sie sollten daher auf alle Fälle nur beim Juwelier Ihres Vertrauens einkaufen. Bei BREEDIA existiert dieses Problem nicht, da wir unsere Verlobungsringe in Pforzheim in eigener Fertigung produzieren und uns selbst um die Beschaffung aller Edelsteine kümmern. Durch die Reduzierung der Schritte in der Lieferkette können wir die Transparenz im Vergleich zur Konkurrenz örtlicher Schmuckanbieter maßgeblich erhöhen. Onlineanbieter mit riesigem Diamantsortiment (+20.000 Diamanten im Angebot) Auch ist Vorsicht geboten bei Onlineanbietern, welche ein großes Warenangebot an Diamanten auf Ihrer Webseite zur Schau stellen. Tatsächlich gehören diese Steine nicht dem Unternehmen selbst. Es wird stattdessen nur ein Angebot von einer weltweit umspannenden Diamantenbörse bereitgestellt, auf welcher andere Juweliere, Diamanthändler und Zwischenhändler (meist aus Indien) Ihre Lagerware anbieten. Diese Onlineanbieter handeln also selbst nur als Zwischenhändler zwischen Ihnen, dem Endkunden und dem tatsächlichen Besitzer des geschliffenen Diamanten, ohne dies auf der Webseite wirklich zu kennzeichnen. Eine direkte Kontrolle über den echten Händler, ist aufgrund der großen Anzahl an Verkäufern auf dieser Plattform nicht möglich. Das System der Garantien ist in diesem Fall sehr schwierig durchzusetzen. Woher kommen konfliktfreie Diamanten? Rund 80% aller als konfliktfrei zertifizierten Diamanten kommen aus Russland, Botswana, Namibia, Südafrika, Australien, USA und Kanada. In diesen Ländern wird neben den Verpflichtungen des Kimberley-Prozesses in Bezug auf die Diamantenförderung sehr viel Wert auf die Einhaltung von Menschenrechten, ökologische Nachhaltigkeit und Arbeiterrechte gelegt. Bei BREEDIA versuchen wir daher stets ausschließlich Diamanten aus jenen Regionen zu beschaffen. Zudem haben sich weitere Länder (es sind 54, sowie alle Länder der EU; Stand 2018) zur Einhaltung des Kimberley Prozesses verpflichtet. Inzwischen sind 99,8% aller auf der Welt produzierten Diamanten konfliktfreien Ursprungs. Top 80% der Kimberley-Förderländer Was konfliktfreie Diamanten sind, und was sie nicht sind! Das Kimberley-Abkommen stellt ausschließlich sicher, dass der internationale Handel mit Blutdiamanten, und die dadurch resultiernede Finanzierung von Kriegen (inbesondere in Afrika) verhindert wird. Davon nicht betroffen sind etliche ethische und ökologische Standards. Zwar versuchen inzwischen viele Länder, die ökologische Nachhaltigkeit bei der Diamantförderung zu verbessern und die Ausbeutungen der Arbeiter zu reduzieren, doch eine Verpflichtung dazu verlangt das Kimberley-Abkommen letzendlich nicht. Wie im letzten Abschnitt beschrieben, werden inzwischen 80% der konfliktfreien Diamanten in Ländern gefördert, in denen die Standards bereits sehr hoch sind. Doch in Kimberley-Teilnehmerländern, wie Angola, Ghana oder dem Kongo, sind die Arbeitsbedingungen und die Auswirkungen auf die Umwelt noch sehr schlecht. Bei BREEDIA unterstützen wir daher jene Initiativen, welche Wert auf eine faire Diamantenförderung legen. Es ist uns ein Anliegen, dass Sie nachhaltige und faire Diamanten kaufen können. Es gibt Bestrebungen, dass die teilnehmenden Mitglieder des Kimberley-Abkommens, schon in naher Zukunft, den Diamanthandel um weitere Punkte erweitern. So soll ein, für Umwelt und Menschen, fairer Handel mit diesen kostbaren Edelsteinen ermöglicht werden. Unser Versprechen: Diamanten von BREEDIA aus fairen Regionen Gibt es einen Herkunftsnachweis beim Kauf eines Diamanten beim Juwelier? Nein, woher ein fairer Diamant stammt, kann ein Juwelier nicht genau bestimmen. Das liegt leider daran, dass direkt, nachdem Diamanten aus der Erde geschürft werden, diese per Auktion an die Diamantschleifer oder Zwischenhändler versteigert werden. Bei diesen Auktionen ist es aber nicht möglich auf bestimmte Rohdiamanten aus einer einzelnen Mine, sondern nur auf ein ganzes Lot zu bieten. Dieses Lot besteht aus Steinen in verschiedenen Größen und Qualitäten und aus unterschiedlichen Minen. So hat der Diamantenproduzent, welcher die Minen besitzt, die Sicherheit, dass alle Diamanten verkauft werden können und nicht nur die besten und am häufigsten nachgefragten (aufgrund der Monopolstellung der zwei führenden Diamantminenbesitzer, De Beers und Alrosa, ist dieses Veräußerungssystem leider nur schwer zu durchbrechen). Da sich nun bereits nach der Versteigerung, und noch bevor die Steine geschliffen wurden, die Herkunft der Diamanten vermischt hat, wäre es also äußerst unseriös, als Juwelier zu behaupten, man kenne die genaue Quelle des Diamanten. Auch eine Expertise über die Qualität (z.b. von GIA oder IGI) beinhaltet keine Angabe über die Herkunft des Edelsteins - jedoch achten diese Zertifizierungsinstitute besonders streng auf die Herkunft. Verlobungsringe in allen Formen Klassische Ringe Pavé-Verlobungsringe Alle Verlobungsringe Kann man als Laie konfliktfreie Diamanten erkennen? Nein. Auch als Schmuckexperte ist es nicht möglich, die genaue Herkunft des Diamanten zu bestimmen. Es existieren aber wissenschaftliche Verfahren, u.a. mit Infrarotlicht, um die Lichtspektren oder Spurenelemente des Edelsteins zu analysieren, anhand dessen sich der Fundort relativ genau bestimmmen lässt. Aufgrund des hohen Aufwands und der hohen Kosten wird dies in der Praxis jedoch nicht umgesetzt. Es gibt eine Ausnahme: Bestimmte rosafarbende bzw. pinke (Fancy- ) Diamanten sind so selten und in ihrem Farbton so speziell, dass diese auf den ersten Blick einer bestimmten Mine zugeordnet werden könnnen, der Argyle-Diamantenmine in Australien.
Erfahren Sie mehrDiamanten 4c
Bei der Auswahl eines Diamanten sind zwei Faktoren zu berücksichtigen! Zum einen ist es die Steinform und zum anderen die Steinqualität: Zunächst sollte man sich Gedanken machen, in welcher Form der Diamant für den Verlobungsring geschliffen sein soll. Es gibt unzählige Schliffformen, wie Brillant (rund) oder Princess-Cut (quadratisch), auf die wir weiter unten eingehen werden. Die eigentliche Diamantqualität wird wiederum anhand vier Qualitätskriterien, den sogenannten 4C’s (Carat, Color, Clarity, Cut) bestimmt. Die 4 C’s Carat (Gewicht), Color (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Schliffqualität). All diese Eigenschaften bestimmen den Wert eines Diamanten. So kann ein großer Diamant in schlechter Qualität weniger wert sein als ein kleiner, jedoch lupenreiner Diamant. Daher ist darauf zu achten, dass der Diamant von guter bis sehr guter Qualität ist. Worauf beim Kauf eines Diamanten zu achten ist! Nur lupenreine Diamanten (IF) sind absolut makellos. Jedoch ist es selbst für Kenner nicht einfach, kleine Unreinheiten mit dem bloßen Auge zu erkennen, solange diese höchstens sehr klein sind (SI1). Erst sichtbare Einschlüsse (I1–I3) stören das Gesamtbild und mindern zudem die Brillanz. Das Gleiche gilt für die Farbe: Ein absolut farbloser Diamant (D) wäre natürlich wünschenswert, ist aber sehr teuer. Nahezu farblose und preiswertere Diamanten sind für die meisten Anlässe eine sehr gute Alternative (z. B. Farbe G oder besser). Gelblich getönte Diamanten (wie K) sind jedoch nicht zu empfehlen und werden daher von BREEDIA nicht angeboten. Carat Color Cut Clarity 1. Carat – Gewicht Karat (engl. Carat) gibt das Gewicht des Diamanten an, wobei 1 Karat genau 200 mg entspricht. Bei BREEDIA erhalten Sie Diamantschmuck von 0,05 bis 1 ct. In Ringen mit mehreren Steinen werden an der Ringschiene üblicherweise Steine von 0,001 ct bis maximal 0,05 ct angeboten. Durch das Gewicht eines Brillanten kann die Größe des Steines annäherungsweise bestimmt werden, da die Proportionen bei gleichem Schliff nahezu gleich sind. 2. Color – Farbe Color gibt an, ob ein Diamant farblos ist oder eine gelbe Tönung hat. Diamanten in bester Qualität sind farblos bzw. in einem hochfeinen Weiß und daher auch am wertvollsten. Die Farbe ist einer der wichtigsten Faktoren zur Bestimmung der Qualität. Generell empfehlen wir Diamanten in der Farbe G (TW, Top-Wesselton). Auf Wunsch – oder sofern die Konfiguration möglich ist – kann aber auch eine bessere Qualität gewählt werden. Da die Bezeichnung der Farbqualität von Diamanten international sehr unterschiedlich ausfällt, können Sie die am häufigsten verwendeten Qualitätsabstufungen hier in der folgenden Tabelle ansehen: In Deutschland wurden früher deutsche Begriffe zur Graduierung von Diamanten herangezogen. Heute sind jedoch Bezeichnungen nach englischer oder amerikanischer Norm üblicher. Für Diamanten unter 0,30 ct finden sich daher oft englische Zusätze, z. B. wird für feines Weiß Top Wesselton (TW) angegeben. Diamanten ab 0,30 ct werden bei BREEDIA ausschließlich mit GIA- oder IGI-Expertise ausgeliefert. Hier erfolgt die Bewertung in alphabetischer Reihenfolge von D bis Z. Daher finden Sie ab diesen Steingrößen nur noch die amerikanische Bezeichnung in unseren Zertifikaten. Nicht zu verwechseln ist die „Farbe eines Diamanten“ mit „farbigen Diamanten“, den sogenannten Fancy Diamonds, unter anderem in Rosa, Gelb oder Schwarz. Bei diesen Steinen werden eigene Bewertungsmaßstäbe herangezogen. Fancy Diamonds sind extrem selten und in den meisten Fällen deutlich teurer als weiße Diamanten (auf Wunsch verarbeiten wir auch farbige unbehandelte oder farbige behandelte Diamanten). Diamantenfarben Die Farbe G ist ein heller Diamant mit minimalen Farbspuren. DEFGHIJ Farblos Nahezu farblos Leicht getönt 3. Cut – Schliffqualität Der Cut ist das wichtigste Kriterium für die eigentliche Brillanz eines Diamanten und hat in den vergangenen Jahren bei der Kaufentscheidung immer mehr an Bedeutung gewonnen. Cut wird häufig mit dem Begriff Schliffform verwechselt (also runder Brillant oder quadratischer Princess-Cut etc.). Es handelt sich beim Cut im Sinne der Diamantgraduierung aber tatsächlich um die Schliffqualität. Bevor ein Diamant geschliffen wird, muss zunächst bestimmt werden, wie viele Diamanten aus einem einzelnen Rohdiamanten herausgeschliffen werden. Üblicherweise wird ein Rohdiamant (aufgrund seiner Oktaeder-Form) in mindestens zwei Steine aufgespalten, um nachher das Maximum an Restgewicht zu erhalten. Dies maximiert zwar den Ertrag der Diamantschleifer, resultiert aber häufig in schlechter proportionierten Diamanten. Nur sehr gut geschliffene Diamanten, mit dem richtigen Verhältnis aus Höhe und Breite, werfen das Licht wieder zum Betrachter zurück und erzeugen so das innere Feuer. Schlecht geschliffene Steine streuen das Licht in alle Richtungen und funkeln somit weniger. Neben der Brillanz ist zudem das Gesamtbild der Facettenanordnung von großer Bedeutung. Wenn die Facetten auf der Ober- und Unterseite (von oben betrachtet) aufeinander abgestimmt sind, ergibt sich ein ruhiges Bild für den Betrachter. Ist dies nicht der Fall, wirkt der Stein sehr unruhig (dieses Kriterium wird z. B. in GIA-Zertifikaten durch die Symmetrie bestimmt). Nicht ganz so wichtig, aber unter der Lupe doch erkennbar, ist die Qualität der Politur. Im Idealfall sind keine Polierspuren zu erkennen. Schlecht polierte Steine haben unter 10x Vergrößerung dagegen erkennbare weiße Schleifspuren. BREEDIA bietet daher ausschließlich Diamanten mit sehr guter bis exzellenter Qualität an, da der Diamant (selbst wenn lupenrein und farblos) sonst einfach nicht schön aussehen würde. 4. Clarity – Reinheit Clarity definiert den Reinheitsgrad eines Diamanten. Da Diamanten Kohlenstoffverbindungen sind, die über Jahrmillionen unter hohem Druck entstehen, können in diesem Prozess jedoch andere Mineralien im Diamanten eingeschlossen werden und die Kristallstruktur stören. Durch solche Einschlüsse und Störungen kann die Brillanz eingeschränkt werden. Absolut lupenreine Diamanten sind daher sehr selten und äußerst wertvoll. Für den Schmuckbereich eignen sich bereits Diamanten mit sehr kleinen Einschlüssen, die nur mit der Lupe zu sehen sind. Wir bieten daher bei fast allen Modellen Diamanten mit mindestens SI (kleine Einschlüsse) oder VVS/VS (je nach Sortiment) an, da diese Merkmale mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Nicht angeboten werden Diamanten mit der Reinheitsstufe I (Inclusions), da hier bereits beim bloßen Betrachten Einschlüsse sichtbar sind. Wie bei der Farbe der 4C’s wird auch bei der Reinheit nach internationaler Norm bewertet – wie Sie anhand folgender Tabelle entnehmen können: Die Bedeutung unabhängiger Zertifikate für den Wert des Diamanten: Neben den 4C’s ist auch die Expertise für den Wert eines Diamanten von großer Bedeutung. Nur Diamanten, die vom Gemological Institute of America (GIA) oder dem International Gemological Institute (IGI) zertifiziert werden, genügen unseren hohen Ansprüchen für Diamanten ab 0,3 ct. Die Graduierung durch andere Institute (so namhaft diese auch klingen mögen) erfolgt weniger streng und wirkt sich daher negativ auf den Preis aus. Ab Diamanten von mindestens 0,3 ct (für den Hauptstein) gehören Zertifikate von GIA bzw. IGI zu unserem Lieferumfang – Diamanten unter 0,3 ct unterliegen unserer eigenen strengen Bewertung. Mit diesen Tipps zur perfekten Verlobung Ringgröße herausfinden 10 Fakten zum Verlobungsring Verlobungsringe Kosten? Zurück zum Magazin
Erfahren Sie mehrWas bedeut die Steinqualität tw/si?
Der Qualitätsstandard TW/SI hat für den Einsatz bei Verlobungsringen eine große Bedeutung. TW/SI bezieht sich dabei auf die Qualität des Diamanten. In der Diamantenkunde gibt es vier verschiedene Merkmale, die die Qualität eines Diamanten einordnen, die sogenannten 4C. TW/SI deckt dabei zwei Kriterien ab: „Color“ = Farbe des Diamanten und „Clarity“ = Reinheit des Diamanten. Die Abkürzung „TW“ steht für Top Wesselton und bewertet die Farbe des Diamanten. Diamanten mit Top Wesselton bekommen in der Diamantenkunde die Buchstaben F oder G zugeordnet und sind nahezu farblos. Die Abkürzung „SI“ steht für Small Inclusions (engl. kleine Einschlüsse). Für Fachleute sind unter 10-facher Vergrößerung kleine Einschlüsse erkennbar. Wie unterscheidet sich TW/SI von W/SI? Bei diesen Diamantstandards liegt der Unterschied lediglich in der Farbe des Diamanten. Ein Diamant mit der Qualität TW/SI wirkt etwas farbloser als ein Diamant in W/SI. Die Reinheit des Diamanten bleibt davon unberührt. Warum ist TW/SI eine sehr gute Diamantqualität? Der Diamant ist nahezu farblos. Nur im direkten Vergleich mit Steinen der Farbe E und D ist ein Unterschied zu erkennen. Nur Fachleute sehen unter der 10-fach-Lupe kleine Einschlüsse. Mit bloßem Auge sind Merkmale im Diamanten nur in Ausnahmefällen zu erkennen. Die Einschlüsse sind so klein, dass die Brillanz nur minimal gemindert wird. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesen Steinen sehr gut – daher ist es die beliebteste Diamantqualität für Schmuck (insbesondere Verlobungsringe). Bei kleineren Diamanten bis 0,2 ct ist der Diamantstandard TW/SI ideal. Bessere Qualitäten lassen sich bei diesen Steingrößen nur schwer oder nur im direkten Vergleich erkennen. Was bedeutet die Diamantqualität TW/VS? Die Diamantqualität TW/VS ist besser als TW/SI. Die Farbe ist zwar identisch, aber die Reinheitsbewertung des Diamanten ist besser. Das bedeutet: Ein TW/VS-Stein hat bei gleicher Farbe weniger Einschlüsse als ein TW/SI-Stein. Wie stark sind die Unterschiede zwischen TW/SI und TW/VS mit bloßem Auge zu erkennen? Schwierig – nur im direkten Vergleich kann ein Experte mit der 10-fach-Lupe einen Unterschied erkennen. Verlobungsringe mit Diamant (TW/SI) jetzt online kaufen Entdecken Sie klassische, schlichte und geschwungene Verlobungsringe mit den empfohlenen Diamanten. Verlobungsringe mit Diamant In welchen Fällen ist die Diamantqualität TW/SI nicht zu empfehlen? - Nicht optimal für Diamanten mit einer großen Tafel, wie z. B. Prinzess-Cut, Emerald-Cut oder ovale Diamanten. - Einschlüsse können die Brillanz mindern. - Für eckige Diamanten empfehlen wir eine bessere Reinheitsstufe als „Very Small Inclusions“ (VSI). Zurück zum Wissensbereich für Diamanten Wir helfen Ihnen bei der VerlobungFAQ zu Diamanten Diamanten 4 C Diamant vs. Brillant Diamanten ct in mm umgerechnet
Erfahren Sie mehrWas ist der Unterschied zwischen Diamant und Brillant?
Inhalt Brillant vs. Diamant Warum werden nicht alle Steine als Brillant geschliffen? Brillant vs. Brilliant? Diamant oder Brillant – was ist der Unterschied? Wir werden häufig von Kunden gefragt, ob es sich beim Edelstein im Verlobungsring um einen Diamanten oder einen Brillanten handelt. An dieser Stelle möchten wir den grundlegenden Unterschied erklären: Diamant ist ein Edelstein Brillant ist eine Schliffart Ein Diamant ist der Grundstein, der in vielen Minen als Rohdiamant gefördert wird. Der Rohdiamant kann in zahlreichen Formen geschliffen werden. Die populärste Schliffform ist der sogenannte runde Brillantschliff mit seinen 57 Facetten. Dieser Schliff wird gewählt, um das höchste Maß an Lichtbrechung im Edelstein zu erzielen. Außerdem handelt es sich beim Brillantschliff um den effizientesten Weg, den Edelstein mit vergleichsweise geringem Materialverlust zu formen. Die Kurzform dieser Schliffart wird allgemein als Brillant bezeichnet. Trotzdem werden aus verschiedenen Gründen nicht alle Diamanten in dieser Form geschliffen. Es ist also richtig, dass viele Diamanten auch Brillanten sind. Insbesondere im Schmuckbereich und unter Fachexperten werden beide Begriffe häufig synonym verwendet. Da jedoch auch andere Edelsteine wie Saphire oder synthetische Steine wie Zirkonia im Brillantschliff gefertigt werden können, gilt letztendlich: Verlobungsringe in allen Formen Klassische Ringe Pavé-Verlobungsringe Alle Verlobungsringe Grundregel Ein Brillant muss kein Diamant sein und ein Diamant muss kein Brillant sein. (Nur ein Diamant im Brillantschliff ist unter anderem ein Brillant.) Warum werden nicht alle Steine als Brillant geschliffen? Der Diamant im Brillantschliff besitzt auf dem Handelsmarkt die höchste Standardisierung und erzielt dadurch in der Regel den besten Marktpreis. Die hohe Nachfrage nach Brillanten führt dazu, dass viele Rohdiamanten als Brillanten geschliffen werden, obwohl der Schleifverlust meist bei rund 60 % liegt. Je nach Ausgangsmaterial des Rohdiamanten kann es jedoch sein, dass ein Brillantschliff technisch oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Das kann mehrere Gründe haben: Der Rohstein weist sehr tiefe oder sehr flache Proportionen auf Der Rohdiamant hat starke Einschlüsse oder farbliche Veränderungen an bestimmten Stellen, bei denen es sinnvoller ist, diese beim Schliff zu umgehen Je nach Vorgabe entscheidet die Schleiferei, den Rohstein in eine andere Schliffform zu bringen. Neben dem runden Schliff sind daher auch quadratische oder rechteckige Schliffarten möglich. Generell besteht auch eine Nachfrage nach anderen Formen wie Emerald-, Herz-, Prinzess-Cut oder ovalen Schliffen. Unterschied zwischen Brillant und Brilliant? Nach deutscher Rechtschreibung spricht man korrekt von einem Brillanten. Die Schreibweise „Brilliant“ ist im Deutschen falsch und stammt aus dem Englischen. Dennoch sind beide Schreibweisen im allgemeinen Sprachgebrauch weit verbreitet. Wir helfen Ihnen bei der VerlobungFAQ zu Diamanten Diamanten 4 C Diamant tw/si Diamanten ct in mm umgerechnet
Erfahren Sie mehrNachmessen: Diamantengrößen in mm Tabelle
Mit steigender Carat-Zahl (abgekürzt ct.) vergrößern sich beim Diamanten Breite und Höhe. Je nach Schliffgüte können die Maße von der unten stehenden Tabelle jedoch abweichen. Beispielsweise kann ein zu schmal geschliffener Diamant im Brillantschliff eine Breite von 4,8 mm statt 5 mm haben. In einem gemmologischen Zertifikat werden Breite und Höhe (B × H) in mm angegeben. Diese Expertise erhalten Sie bei BREEDIA ab Diamanten mit 0,3 ct. Karat (ct.) Breite Höhe 0,005 ct. 1 mm 0,7 mm 0,01 ct. 1,3 mm 0,8 mm 0,02 ct. 1,7 mm 1,0 mm 0,03 ct. 2 mm 1,2 mm 0,04 ct. 2,2 mm 1,3 mm 0,05 ct. 2,4 mm 1,5 mm 0,08 ct. 2,7 mm 1,7 mm 0,1 ct. 3 mm 1,9 mm 0,15 ct. 3,4 mm 2,1 mm 0,2 ct. 3,8 mm 2,3 mm 0,25 ct. 4,1 mm 2,5 mm 0,30 ct. 4,3 mm 2,8 mm 0,40 ct. 4,8 mm 3,0 mm 0,50 ct. 5 mm 3,3 mm 0,60 ct. 5,5 mm 3,4 mm 0,70 ct. 5,7 mm 3,6 mm 0,75 ct. 5,9 mm 3,7 mm 0,80 ct. 6 mm 3,8 mm 0,90 ct. 6,3 mm 3,9 mm 1,00 ct. 6,5 mm 4,0 mm Schliffart Brillant mit 57 Facetten (Rundschliff) – Werte mit Schliffgrad Symmetrie Exzellent PDF Download: » Tabelle mit Echtgrößenvergleich von Brillanten» Tabelle mit mm-Breiten- und Höhenangaben Zurück zum Wissensbereich für Diamanten Wir helfen Ihnen bei der VerlobungFAQ zu Diamanten Diamanten 4 C Diamant vs. Brillant
Erfahren Sie mehrKönnen Diamanten kaputt gehen?
« Was zu tun ist, wenn der Stein Schaden nimmt » Diamonds are a girl's best friend! Aber nicht nur Frau liebt sie. An unzähligen Ringfingern wird der „Unbezwingbare“, das bedeutet das altgriechische Wort "Diamant" übersetzt, getragen. Wie der Name schon verheißt, ist gilt dieser Edelstein als äußerst stabil und nahezu unkaputtbar. Aber ein Diamant kann tatsächlich kaputt gehen. Warum die härtesten Steine der Welt, leichter als man glauben mag, Schaden nehmen können, wie Sie das verhindern können und was zu tun ist, wenn der Stein dennoch beschädigt wird, erfahren Sie im folgenden Artikel. 5 Keyfacts zur Haltbarkeit von Diamanten Diamanten können bei starken Stößen oder Schlägen, insbesondere entlang ihrer Kristallstruktur, brechen oder splittern. Obwohl Diamanten eine hohe Härte aufweisen, sind sie nicht unzerstörbar und können durch extreme Hitze oder plötzliche Temperaturänderungen beschädigt werden. Ein unsachgemäßer Umgang mit Diamantschmuck, wie zum Beispiel das Tragen während schwerer körperlicher Arbeit oder sportlicher Aktivitäten, kann zu Kratzern oder anderen Schäden führen. In seltenen Fällen können Diamanten durch interne Spannungen oder Einschlüsse in ihrem Inneren Risse entwickeln, die zu einem Bruch führen können. Diamanten, insbesondere solche mit vielen Einschlüssen oder solche, die bereits vorher behandelt wurden, sind anfälliger für Beschädigungen als solche von höherer Reinheit und Qualität. Ein besonderer Stein mit herausragenden Eigenschaften Die außerordentlichen Edelsteine bestehen aus reinem Kohlenstoff. Tief unter der Erde, wo großer Druck und große Hitze herrschen entsteht der Stein. Sein Entstehungsprozess dauert sehr lange, Millionen von Jahren nimmt es in Anspruch, bis sich die Kohlenstoffatome zu einem festen Kristallgitter zusammenfügen. Durch Vulkanausbrüche gelangen die Rohdiamanten an die Oberfläche, wo man sie mit viel Glück finden kann. Im Normalfall muss man aber tief unter der Erde nach diesen außerordentlichen und harten Steinen suchen. Auf der Mohs-Skala, die die Härte von Gestein bestimmt, steht der „Unbezwingbare“ unangefochten an der Spitze. Neben der Verarbeitung in Verlobungsringen und anderem Schmuck finden diese Steine mit ihrer unvergleichlichen Härte außerdem Verwendung in der Industrie. Der „Unbezwingbare“ macht seinem Namen alle Ehre, denn selbst Marmor, Granit und andere Gesteine können ohne weiteres von ihm geschnitten werden. Die Schmucksteine haben eine einzigartige, symmetrische Atombindung. Diese Kristallstruktur sorgt für die Härte und muss auch beim Schliff berücksichtigt werden. So kann ein Stein nicht in jede beliebige Richtung geschliffen werden. Der Schleifvorgang dauert mehrere Stunden und ist millimetergenaue Präzessionsarbeit. Nur mit dem richtigen Facettenschliff bekommen die Brillanten dann ihr einzigartiges Funkeln. Der Schliff an dem Edelstein kann übrigens nur mit einem anderen Stein seiner Sorte vollzogen werden. Nachdem ein Diamant geschliffen wurde und seine typische Form erhalten hat, wird er auf seine Reinheit, seine Brillanz und das Gewicht überprüft. Das Gewicht wird in Karat definiert, wobei 0,2 Gramm einem Karat entsprechen. Die Karatzahl ist auch maßgeblich für den Wert der Steine. Wie kann der „Unbezwingbare“ überhaupt kaputt gehen? Generell gilt die Regel, je höher die Härte des Steins, umso niedriger die Stoßfähigkeit. Diamanten sind spaltbar, deshalb kann es durchaus passieren, dass ein Stein kaputt geht, wenn er in einem ungünstigen Winkel auf den Boden fällt. Natürlich kann es auch passieren, dass Diamantringe kaputt gehen, wenn man damit an einen harten Gegenstand stößt. Auch Kratzer können entstehen, wenn man sie mit ihresgleichen in einem Schmuckkästchen verwahrt. Auch aggressive Chemikalien, wie beispielsweise Chlor, können dem Ring Schaden zuführen. Umsicht beim Tragen – so verhindern Sie, dass Ihr Schmuck Schaden nimmt Grundsätzlich sollte man beim Ausführen von manuellen Arbeiten den Diamantring beiseitelegen. So wird verhindert, dass man mit der Fassung irgendwo hängen bleibt oder mit dem „Unbezwingbaren“ versehentlich an einen harten Gegenstand stößt. Auch beim Arbeiten mit Chemikalien sollte man den Verlobungsring lieber ausziehen. Für Ketten, Armbänder und Ohrringe gilt das gleiche, insbesondere beim Sport sollte man sie nicht tragen. Auch beim Putzen können Fassung und Stein möglicherweise durch die Chemikalien kaputt gehen, deshalb sollte man auch hier den Schmuck ablegen, ebenso wie beim Strandtag, denn die kleinen Sandkörner sorgen für Verunreinigungen und können Kratzer verursachen. Mehrere Ringe mit Brillanten sollten nicht in der gleichen Schmuckbox aufbewahrt werden, da die Gefahr zu groß ist, dass die Schmuckstücke unter Berührungen miteinander verkratzen. Am liebsten möchten die Edelsteine weich gebettet und in ihrer Originalbox untergebracht werden. Klar ist, ein so wertvoller Schmuckstein sollte behutsam behandelt werden – ganz seinem Wert entsprechend. Erste Hilfe für den Diamantschmuck Wenn der Brillant Schaden erlitten hat, sollte der erste Weg zum Juwelier führen, bei dem man ihn gekauft hat. Je nach Größe des Schadens kann der Stein geschliffen werden, sodass die beschädigte Stelle nicht weiter auffällt. Auch bei fehlendem Glanz hat der Juwelier das nötige Werkzeug, um den Schmuck wieder zum Strahlen zu bringen. Wenn der Schaden nicht mehr zu beheben ist, gibt es beim Juwelier auch häufig die Möglichkeit, den Schmuckstein auszutauschen. Neuer Glanz für den matten Edelstein Neben der Möglichkeit, dass ein Diamant kaputt geht, kann es auch sein, dass er an Glanz verliert. Das ist im Alltag ganz normal und hat meistens eine harmlose Ursache, wie Fett von der Haut und von Cremes oder andere Ablagerungen wie beispielsweise Staub. Um den Diamantring wieder zum Strahlen zu bringen, sollte man aber auf keinen Fall zu Säuren oder anderen Chemikalien greifen. Viele Tipps im Internet sind hier leider eher schädlich für das kleine Schmuckstück. Etwas Ammoniak in lauwarmem Wasser genügt hier schon. Der Schmuck sollte für etwa 10 Minuten in der Lösung baden und danach vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste gereinigt werden. Danach empfiehlt es sich, das Schmuckstück mit einem fusselfreien und weichen Tuch abzutrocknen. Manchmal hilft auch warmes Wasser mit Seife und etwas Salz um den kleinen „Unbezwingbaren“ wieder zum Glänzen zu bringen. Wir helfen Ihnen bei der VerlobungFAQ zu Diamanten Diamanten 4 C Diamant vs. Brillant Diamanten ct in mm umgerechnet
Erfahren Sie mehrNO BGM - ein wichtiger Qualitätsfaktor beim Diamanten!
Was bedeutet "No BGM"? No Brown, No Green, no Milky ("No BGM") Obwohl die meisten Kriterien, wie Farbe, Reinheit, Gewicht und Schliff bei der Diamantbewertung durch ein gemmologisches Labor angeben sind, fragen wir unsere Händler zusätzlich, ob der Stein auch “No BGM” ist. Das bedeutet, ob beim angefragten Stein auch keines der folgenden unerwünschten Merkmale vorliegt: Brown (B) - Wirkt der Diamant bräunlich? oder Green (G) - Ist der Stein grünlich? Abbildung links: Brillant mit bräunlicher Tönung, Farbe I (= schlecht)Abbildung rechts: Brillant ohne bräunliche Tönung, Farbe I (gut) Diamanten werden u.a. anhand ihrer Farbe bewertet. Jedoch kann selbst bei gleichem Farbgrad (z.b. wie abgebildet mit I), die Intensität der Farbwirkung unterschiedlich oder sogar abweichend sein. Dies wird bei der Graduierung des Diamanten jedoch nicht bestimmt. Nur durch das geübte Auge des Fachhändlers können Diamanten mit diesem negativen Merkmal aussortiert werden. Milky (M) - Ist der Stein milchig? Abbildung links: Milchiger Stein, Farbe G = Top WesseltonAbbildung recht: klarer Stein, Farbe G = Top Wesselton Diamanten können eine trübe oder milchige Erscheinung haben. In dem Fall sind die Facetten nicht mehr gut zu erkennen, auch die Brillanz wird dadurch reduziert. Insgesamt wirkt der Diamant dadurch minderwertig, obwohl dies nicht so in der Expertise vermerkt ist. Fakten zu "No BMG" ⇒ Wird von den führenden Instituten nicht berücksichtigt (auch nicht von GIA) ⇒ Muss vom Händler extra angefragt werden ⇒ Steine mit BGM sind weniger wert ⇒ "No BGM" ist gewünscht! Steine mit BGM sind im direkten Vergleich günstiger, da sie qualitativ schlechter sind. In diversen Handelsplattformen für lose Diamanten gibt es hierüber keine Auskunft. Als Kunde müssen Sie darauf vertrauen, dass Sie vom Juwelier einen schönen Diamanten erhalten. Unser Versprechen:Alle Diamanten von BREEDIA sind garantiert "No BGM" Wir helfen Ihnen bei der VerlobungFAQ zu Diamanten Diamanten 4 C Diamant vs. Brillant Diamanten ct in mm umgerechnet
Erfahren Sie mehrWas ist der Unterschied zwischen Altschliff und Brillantschliff?
Erst der Schliff erweckt die sagenhafte Schönheit, das charakteristische Funkeln und das einzigartige Feuer eines Diamanten. Die Schleifkunst, die das Ziel hat, die Brillanz des Steins optimal zur Geltung zu bringen, wurde im Lauf der Zeit immer präziser und ausgereifter. Innovative Techniken und neue Schliffarten kamen hinzu. Zwei der wohl bekanntesten sind der Altschliff und der Brillantschliff. Doch was unterscheidet beide Arten? Was sind ihre typischen Merkmale? Wir beantworten diese und weitere Fragen in diesem Artikel. Schnellfakten zum Altschliff vs. Brillantschliff Entstehungszeit: Der Brillantschliff wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt, während der Altschliff aus dem 18. bis frühen 19. Jahrhundert stammt. Form und Facetten: Der Brillantschliff hat präzise, symmetrische Facetten und in der Regel 57 oder 58 Facetten. Der Altschliff hat eine weniger symmetrische Form mit weniger, aber größeren Facetten. Lichtspiel und Brillanz: Der Brillantschliff zeichnet sich durch ein außergewöhnliches Lichtspiel und hohe Brillanz aus. Der Altschliff bietet ein wärmeres, weicheres Leuchten. Sichtbare Merkmale: Altschliffe haben oft ein größeres Culet und eine abgerundetere Form, während der Brillantschliff ein kleines oder kein Culet aufweist und kreisrund ist. Historischer und ästhetischer Wert: Altschliffe werden für ihren antiken Charme geschätzt, während Brillantschliffe bei Kunden beliebt sind, die maximale Brillanz suchen. Die Ursprünge der Edelsteinbearbeitung Bereits im 14. Jahrhundert begannen die ersten Goldschmiede, Rohdiamanten zu bearbeiten. In dieser Zeit wurden allerdings noch keine Facetten geschliffen. Im Grunde beschränkte man sich darauf, kleine Makel des Edelsteins zu entfernen. So versuchte man, kleine Fehler, die zum Beispiel bei der Kristallbildung entstanden, zu beheben. Diese sogenannten Reliefzeichnungen wurden dann entweder poliert oder – je nach Ausmaß – abgeschliffen. Die Edelsteine, mit denen damals kostbare Diamantringe verziert wurden, hatten auch noch nicht die Form, die wir heute kennen. Die Diamantringe dieser Zeit waren eher opulent, und die Steine wurden nicht in eine einheitliche Form gebracht. Es entstanden sehr unterschiedliche Kreationen. Die Diamantschleifer gaben alles dafür, den eindrucksvollsten Diamantschliff zu entwickeln. Einen der kostbaren Steine zu bearbeiten, stellte damals eine große Herausforderung dar. Nur die besten und erfahrensten Goldschmiede der damaligen Zeit wurden mit dieser heiklen Aufgabe betraut. Bei der Bearbeitung war schon deswegen besondere Sorgfalt geboten, weil es sich um ein so kostbares Material handelte. Eine der Herausforderungen bestand darin, so wenig wie nötig von dem kostbaren Material abzutragen. Die Härte des Steins stellte die damaligen Schmuckschmiede ebenfalls vor eine schwierige Aufgabe. Auch das Polieren war aufgrund der Härte des Materials eine große Herausforderung. Die Bearbeitung war insgesamt sehr zeit- und ressourcenintensiv. So war es nicht unüblich, dass die Bearbeitung eines Diamanten mehrere Jahre in Anspruch nahm. Der Durchbruch im Diamantschliff Lodewyk van Bercken, in Frankreich auch als Louis Berquem bekannt, erfand um 1500 eine Polierscheibe, mit der es möglich wurde, die Facetten der Diamanten so zu schleifen, dass eine bestmögliche Reflexion entstand. Diese Schleiftechnik revolutionierte das Diamantschleifhandwerk erheblich und ist im Prinzip bis zum heutigen Tage im Einsatz. Lodewyk van Berckens Erfindung sparte viel Arbeitskraft ein und ermöglichte es, Edelsteine in deutlich kürzerer Zeit zu bearbeiten. Einen perfekten Stein zu fertigen, ist aber bis heute eine hohe Kunst, die viel Erfahrung und großes Können erfordert. Unterschied zwischen Altschliff und Brillantschliff Der Altschliff, der auch „Old European Cut“ genannt wird, ist der Vorläufer des modernen Brillantschliffs. Fast alle Steine, die vor dem Jahr 1910 bearbeitet wurden, weichen von den standardisierten Maßen des Brillantschliffs ab und werden als Altschliff-Steine bezeichnet. Dieser Diamantschliff bringt ganz besondere Eigenschaften mit. Ein typisches Merkmal der Altschliff-Diamanten ist die verhältnismäßig kleine Hauptfacette. Dadurch erhält der Stein etwas weniger Brillanz, verfügt dafür aber über ein intensiveres Feuer. Als Brillanz bezeichnet man das reflektierende Licht. Unter „Feuer“ versteht man in diesem Zusammenhang die schillernden Regenbogenfarben, die entstehen, wenn das Licht gespalten wird. Ein Ring mit einem Stein im Altschliff ist nach wie vor ein wunderbares Geschenk – besonders, wenn es sich um einen Diamantring, Verlobungsring oder Hochzeitsring handelt. Ein weiterer Unterschied zwischen Altschliff und Brillantschliff ist der Oberkörper des Altschliffs: Dieser ist im Verhältnis zur Gesamthöhe etwas höher und wirkt dadurch im Gesamtbild erhabener. Außerdem unterscheiden sich Altschliff und Brillantschliff durch die fehlende Spitze bei Ersterem, die durch eine runde Facette ersetzt wurde. Das Erscheinungsbild eines Altschliff-Diamanten ist insgesamt etwas dunkler als das bei modernen Diamantschliffen der Fall ist, da die Lichtreflexion aufgrund der weniger stark ausgeprägten Facetten nicht so intensiv wiedergegeben wird. Der Unterschied zwischen Altschliff und Brillantschliff ist optisch leicht zu erkennen. So erinnern Old-European-Cut-Diamanten an klassische Smaragd- und Baguetteschliffe, während Brillanten im modernen Diamantschliff facettenreich und filigraner wirken. Ein Brillant hat viele Flächen, durch die das Licht wunderbar reflektiert werden kann. Vom Mazarin-Schliff zum modernen Brillantschliff Der Brillantschliff entwickelte sich nach und nach. Es dauerte viele Jahrhunderte, um diesen nahezu perfekten Diamantschliff zu entwickeln. Dank der von Lodewyk van Bercken entwickelten Polierscheibe war es möglich, neue Formen zu entwickeln. Aus der ursprünglich viereckigen Form wurde durch zusätzliche Facetten eine achteckige Form entwickelt. Das war der erste Schritt zum Brillantschliff. Mitte des 16. Jahrhunderts entstand ein Stein, der – was den Schliff anging – alle bisher dagewesenen Edelsteine in den Schatten stellte. Der französische Kardinal Mazarin hatte diesen Stein in Auftrag gegeben. Dieses Exemplar besaß sagenhafte 32 Facetten, eine Kalette und eine Tafel. Die Rundiste war sicherlich noch nicht ausgereift, aber dadurch wurde bereits ein prägendes Merkmal geschaffen. Der venezianische Edelsteinschleifer Peruzzi modifizierte diese Schlifftechnik und entwickelte seinen eigenen Peruzzi-Schliff. Dieser weist bereits zahlreiche Merkmale des heutigen Brillantschliffs auf; Proportionen und Facetten setzen ästhetische Maßstäbe. Design und die Vielfalt der Ringe und Schmuckstücke profitierten vom Fortschritt der Schleiftechnik. Die intensive Brillanz, die aufgrund der Vielzahl der Facetten entstand, konnte durch neue Fassungen wirkungsvoll in Szene gesetzt werden. Eindrucksvoll sichtbar wird dies am Beispiel des klassischen Solitärrings mit Krappenfassung. Der Brillantschliff ist daher damals wie heute eine der beliebtesten Varianten. Dabei macht es keinen Unterschied, ob am Trauring, Ehering oder Verlobungsring. Zurück zum Wissensbereich für Diamanten Wir helfen Ihnen bei der VerlobungFAQ zu Diamanten Diamanten 4 C Diamant vs. Brillant Diamanten ct in mm umgerechnet
Erfahren Sie mehrFluoreszenz von Diamanten
Entstehung und Auswirkung Die Fluoreszenz bei Diamanten entsteht durch die Anreicherung von Bor, das im umgebenden Erdreich vorhanden war. Diamanten mit Fluoreszenz leuchten unter den Strahlen einer UV-Lampe milchig hell auf. Da auch im Sonnenlicht UV-Strahlen enthalten sind, können Diamanten mit Fluoreszenz auch bei Tageslicht milchig erscheinen. Der Anteil der Steine mit Fluoreszenz liegt bei ca. 30 %, der mit sehr starker Fluoreszenz bei ca. 10 %. Graduierung bei Fluoreszenz Es gibt bei der Fluoreszenz die Abstufungen von „none“ (keine, manchmal auch „nil“) über schwach (faint), mittel (medium), stark (strong) bis sehr stark (very strong) (Abbildung von links nach rechts). Die häufigste Fluoreszenzfarbe ist Blau, es existieren aber auch andere Farben, z. B. Gelb und Grün. Stufen der Fluoreszenz mit englischen Abkürzungen 1. None (Abkürzung „N“) – Keine Fluoreszenz Keine Fluoreszenz sichtbar. Unter UV-Licht ist der Diamant vollständig dunkel und leuchtet nicht blau. 2. Very Slight (Abkürzung „VSL“) – Sehr schwache Fluoreszenz Die Fluoreszenz ist sehr schwach und nicht sichtbar. Auch unter UV-Licht ist kein Leuchten zu erkennen. 3. Slight (Abkürzung „SL“) – Schwache Fluoreszenz Der Stein leuchtet unter UV-Licht marginal bläulich. 4. Faint (Abkürzung „F“) – Leichte Fluoreszenz Der Diamant leuchtet leicht bläulich unter UV-Licht. Das ungeschulte Auge erkennt erst ab dieser Stufe ein schwaches Leuchten. 5. Medium (Abkürzung „M“) – Mittlere Fluoreszenz Der Diamant leuchtet unter UV-Licht. Das Leuchten ist erstmals gut zu erkennen. 6. Strong (Abkürzung „S“) – Starke Fluoreszenz Der Stein leuchtet eindeutig und ausgeprägt unter UV-Licht. 7. Very Strong (Abkürzung „VS“) – Sehr starke Fluoreszenz Der Diamant weist unter UV-Licht eine sehr starke bläuliche Farbe auf. Gerade bei großen Diamanten ist die Fluoreszenz sehr schnell zu erkennen. Preisliche Auswirkungen Bei Steinen der Farben D–H führt Fluoreszenz dazu, dass sie niedriger bewertet werden. Man hält diese Steine für minderwertig, da sie milchig wirken können. Ob das gerechtfertigt ist, ist umstritten. Die GIA kam in einer umfangreichen Untersuchung zu dem Ergebnis, dass der normale Betrachter (private Kunden) den Unterschied zwischen einem Stein mit und ohne Fluoreszenz nur in den seltensten Fällen erkennt – am ehesten noch bei Steinen mit „very strong fluorescence“. Hinzu kommt, dass die GIA-Untersuchung bei Betrachtung der auf die Tafel gelegten Steine erfolgt, was für den normalen Betrachter (z. B. beim Juwelier) wenig relevant ist, da dieser den Stein fast ausschließlich von oben betrachtet. Zum Vergleich: Auch der Unterschied zwischen „VVS1“ und „VVS2“ ist für Laien nicht erkennbar, trotz teils deutlicher Preisunterschiede. Steine der Farbstufen I–P können durch blaue Fluoreszenz optisch sogar gewinnen. Hier ist der Preisunterschied zu Steinen ohne Fluoreszenz – wenn überhaupt – nur marginal. Immer wieder werden uns Steine mit starker Fluoreszenz zu stark reduzierten Preisen angeboten. Daraus lässt sich schließen, dass diese Steine beim späteren Wiederverkauf schwerer zu verkaufen sind. Historie Früher – als noch die Bezeichnung „River“ galt – gab es eine Steigerung namens „Jager“ (nach der Mine Jagersfontein in Südafrika). Dabei handelte es sich wahrscheinlich überwiegend um Steine mit blauer Fluoreszenz, nicht umsonst hießen die besten Diamanten früher „blauweiß“. Bis weit in die 1970er-Jahre spielte Fluoreszenz kaum eine Rolle. Erst durch die deutlich genauere Klassifizierung der Farben durch die GIA (Einteilung in Buchstaben, wodurch z. B. aus „Top Wesselton“ die Farben F und G entstanden) sowie durch die Einführung differenzierter Reinheitsstufen (SI1, SI2, SI3) wurde Fluoreszenz ein fester Bestandteil der Zertifikate. Bei älteren GIA- und IGI-Reports fällt auf, dass eine Klassifizierung der Fluoreszenz häufig fehlt. Diamanten für VerlobungsringeFAQ zu Diamanten Diamanten 4 C Diamant vs. Brillant Diamanten ct in mm umgerechnet
Erfahren Sie mehrWas bedeutet Hearts and Arrows bei Diamanten?
„Hearts and Arrows“ ist ein spezieller Diamantschliff, der eine außergewöhnliche Symmetrie aufweist. Durch einen präzisen Facettenschliff entstehen bei der Betrachtung durch spezielle Scopes Herz- und Pfeilformen. Diese Diamanten bieten eine beeindruckende Brillanz und ein starkes Feuer und gelten als Zeichen höchster Handwerkskunst. Ein Diamant mit der Eigenschaft „Hearts and Arrows“ ist sehr selten und daher auch sehr teuer. Fragen Sie direkt bei uns an, wenn Sie möchten, dass Ihr Verlobungsring mit dieser besonderen Schliffart erstrahlt. Abbildung: Originalaufnahme Brillant mit Arrows, von oben fotografiert Symmetrie: Hearts-and-Arrows-Diamanten zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Symmetrie aus, die durch präzisen Facettenschliff erreicht wird. Brillanz: Sie bieten eine außergewöhnliche Brillanz und ein starkes Feuer aufgrund ihrer optimalen Lichtbrechungseigenschaften. Präzision: Der Schliff erfordert höchste Handwerkskunst und extreme Präzision, um die charakteristischen Herz- und Pfeilformen zu erzeugen. Seltenheit: Hearts-and-Arrows-Diamanten sind aufgrund ihres aufwendigen Schliffs und ihrer Seltenheit im Vergleich zu herkömmlichen Diamanten besonders begehrt. Qualität: Sie gelten als Qualitätsmerkmal für Diamanten und sind ein Zeichen für höchste Verarbeitungsstandards und Exzellenz in der Diamantenschleiferei. Abbildung: Originalaufnahme Brillant mit Hearts, von unten fotografiert Einzigartige und faszinierende Optik Um die Begrifflichkeiten besser zu verstehen, ist es sinnvoll, sie ins Deutsche zu übersetzen. „Hearts and Arrows“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Herzen und Pfeile“. Diese Begriffe werden verwendet, um einen besonderen Diamantschliff zu definieren. So erkennt man bei genauerem Hinsehen auf der Oberseite des Edelsteins acht Pfeile und auf der Unterseite acht Herzen. Durch die symmetrisch zueinander angeordneten Facetten wird das Licht auf wundervolle Art und Weise gebrochen. Das hat den Effekt, dass der Stein reiner und weißer wirkt, als das bei Edelsteinen mit einem anderen Schliff der Fall ist. Diese besondere Schlifftechnik macht den Diamanten zu einem echten Hingucker und gilt als eine der beliebtesten Arten, einen Edelstein zu schleifen. Der Zufall stand bei der Entwicklung Pate Im Gegensatz zu anderen Schlifftechniken ist die Schlifftechnik für Hearts-and-Arrows-Diamanten noch relativ jung. Sie ist durch einen glücklichen Zufall in den 1980er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Japan entstanden. Der Japaner Takanori Tamura entdeckte beim Bearbeiten eines Edelsteins unter einem speziellen Betrachtungsgerät, dass durch bestimmte Schleifvorgänge ein Herz- und Pfeilmuster entsteht. Nach einiger Tüftelarbeit wurde der Schliff immer weiter verbessert. Im Jahr 1988 entstand schließlich der Name Hearts & Arrows für diese Schliffform. Heute hat sich diese Bearbeitungsweise etabliert und zählt zu den beliebtesten Diamantschliffen. Aufwendiges und zeitintensives Verfahren Die besonderen Edelsteine erfordern in der Bearbeitung eine kompetente Hand und viel Zeit. Die Anfertigung dauert etwa viermal so lang, wie für die reguläre Bearbeitungszeit eines Brillanten erforderlich ist. Nur wenn die 57 Facetten in perfekter Proportion und Symmetrie zueinander geschliffen sind, ergibt sich das einmalige Muster von acht gleich aussehenden Herzen und Pfeilen. Je perfekter der Diamantschliff ist, desto wertvoller ist der Ring, in den dieser Diamant später eingesetzt wird. Auch wenn man das Muster nur mit speziellen Geräten erkennen kann, ist das Ergebnis dieser Schleiftechnik ein funkelnder Edelstein mit außerordentlicher Brillanz. Diese speziellen Geräte sind eine Art Kaleidoskop, unter das man den funkelnden Stein legt. Durch den speziellen Lichteinfall in die 57 Facetten wird ein regelrechtes Feuer oder Funkeln entfacht – ein faszinierender Anblick. Da diese Art des Diamantschliffs noch recht jung ist, gibt es noch keine festgelegten Beurteilungskriterien für die Qualität, wie beispielsweise die vier C’s bei Diamanten. Deshalb ist es beim Kauf eines Diamantrings wichtig, die Augen offenzuhalten. Denn häufig verwenden Schmuckverkäufer diese Bezeichnung, um einen Verlobungsring mit Diamant besonders attraktiv zu machen. Allerdings ist die Tatsache, dass man bei dieser Form Herzen und Pfeile erkennen kann, nicht unbedingt ein Zeichen für besonders gute Qualität. Erst wenn das Muster symmetrisch ist und die Proportionen stimmen, verfügt der Diamantring über einen idealen Hearts-and-Arrows-Schliff. Die außerordentliche Brillanz wird nur erreicht, wenn besonders sorgfältig und präzise geschliffen wurde. Das gilt übrigens generell für alle Diamantschliffe. Muster und Schliffqualität sind die Faktoren, die den vergleichsweise hohen Preis der Hearts-and-Arrows-Diamanten ausmachen. Allgemeine Beurteilungskriterien für Diamanten Wie bereits gesehen, gibt es keine festgelegten Kriterien speziell für Hearts-and-Arrows-Diamanten. Damit Sie beim Juwelier dennoch beurteilen können, welche Qualität Ihnen angeboten wird, sollten Sie wissen, dass es unterschiedliche Bezeichnungen für die Qualität gibt. „Super Ideal“ nennt man einen außerordentlich symmetrischen Diamantschliff. Als „triple excellent“ wird ein Edelstein oder Diamant bezeichnet, dessen Schliff, Symmetrie und Politur dieses Qualitätsmerkmal erfüllen. Da der Fokus hier nicht unbedingt auf Hearts and Arrows liegt, sollten Sie auf jeden Fall die Qualität des Edelsteinschliffs mit einem geeigneten Gerät überprüfen lassen. Hearts-and-Arrows-Schliff – eine ganz besondere Idee für den Verlobungsring Bei einem Heiratsantrag ist es nicht nur wichtig, die richtigen Worte zu finden – auch der Verlobungsring muss zum Aussehen Ihres Partners passen. Am wichtigsten ist jedoch, dass der Ring die Intensität und Einzigartigkeit Ihrer Gefühle zueinander ausdrückt. Für diesen besonderen Anlass sollte es ein ganz außergewöhnliches Schmuckstück sein. Schließlich haben Sie Ihre eine große Liebe fürs Leben gefunden – und dazu gehört auch ein wunderschöner Antragsring. Erinnern Herzen und Pfeile nicht auch ein wenig an Amor aus der griechischen Mythologie, der mit seinen Pfeilen eine ewige Liebe zwischen zwei Menschen entfachen kann? Ob kombiniert mit Weißgold, Gelbgold, Roségold, Platin oder anderen Edelmetallen – Steine, die über das besondere Hearts-and-Arrows-Muster verfügen, wirken in jeder Fassung und mit jeder Ringschiene ganz besonders faszinierend. Natürlich gilt das für den klassischen Solitärring ganz besonders, aber auch in einer Spannringfassung oder als Eternityring überzeugt dieser besondere Schliff. Beachten Sie beim Kauf die Tipps, um die Qualität des Hearts-and-Arrows-Musters zu bewerten. Zurück zum Wissensbereich für Diamanten Wir helfen Ihnen bei der VerlobungFAQ’s Diamanten Diamanten 4 C Diamant vs. Brillant Diamanten ct in mm umgerechnet
Erfahren Sie mehrGIA Expertise für Diamanten
Warum sind Diamanten mit GIA-Zertifikat so beliebt? Um die Qualität und den Wert eines Diamanten zu bestimmen, werden die Edelsteine über eine unabhängige Expertise zertifiziert. Das führende Labor für die Bewertung dieser Diamanten kommt aus den USA und heißt GIA (Gemmological Institue of America). Das GIA ist das renommierteste gemmologische (Gemmologie = Steinkunde) Labor für die Erstellung von Zertifikaten für Edelsteine (Zertifikat = Testat). Es arbeitet unabhängig, gemeinnützig und wird von Juwelieren, wie auch Kunden, bevorzugt, da nur hier die strengsten Zertifizierungsrichtlinien eingehalten werden. Ein Testat für farblose Diamanten lohnt sich ab 0,3 ct. Vorher ist die Erstellung unverhältnismäßig teuer und steht nicht im Wert zum Stein. Kosten der Erstellung von Diamanten bis 1 ct. betragen 200 US$ (Der Preis ist abhängig von der Steingröße). Folgende Angaben sind in einem Zertifikat zu finden: Datum und Ort der Erstellung der Expertise GIA Nummer (diese ist im Diamanten eingelasert - meistens in die Rundiste) Clarity: Reinheit des Steins Die Reinheit gibt Auskunft ob sich mögliche Einschlüsse im Stein befinden. Einen Stein der keine Einschlüsse besitzt bezeichnet man als lupenrein. Desto weniger Einschlüsse, desto wertvoller der Stein. Weitere ausführliche Informationen zum Punkt 4 C - Clarity finden Sie hier. Shape: Form des Steins Es existieren verschiedene Schliffformen für Diamanten. Die gängigste Form ist der runde Brillantschliff mit 57 Facetten. Alle Informationen zu den verschiedenen Steinformen bei Diamanten finden Sie hier. Color: Farbe des Diamanten Im Testat wird die Farbe des Diamanten eindeutig bestimmt. Die beste Farbe in der Diamantkunde hat die Farbe "D". Typische Schmuckqualität sind die Farben "G" und "H". Weitere Informationen zu den 4 C - Punkt Color finden Sie hier. Cut: Schliffgüte des Diamanten, unterteilt in Proportionen, Politur und Symmetrie Politur & Symmetrie: Verhältnis - Tafel, Rundiste, Hauptfacetten Fluoreszenz Dieser Wert gibt Auskunft darüber ob ein Stein unter einem UV-Licht blau leuchtet. Ist der Wert negativ, wird er mit "none" bezeichnet. Eine Fluoreszenz sollte vor allem bei Wertanlage-Diamanten nicht vorhanden sein. Ein GIA Testat lohnt sich weil: Garantiert die Echtheit des Stein Der Wert eines Steins mit GIA Zertifikat ist höher als ein vergleichbarer Stein ohne Zertifikat oder mit Zertifikat anderer Institute Strengste Zertifizierungsmaßgabe in der Branche Bessere Vergleichbarkeit und Wertermittlung beim Wiederverkauf und für Versicherungen Der Stein ist markiert: Er besitzt eine winzige Lasersignatur (häufig in der Rundiste des Stein) zur einfachen Nachverfolgung. Zertifikat ist nicht gleich Zertifikat Jedes Institut hat eigene Zertifizierungsregeln und Maßstäbe. Die Ergebnisse können daher unterschiedlich ausfallen. Zum Beispiel bewerten einige Institute einen Diamanten bereits mit der Reinheit lupenrein, während das GIA hier noch Einschlüsse erkennt. Wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihr Diamant auch wirklich die gewünschte Qualität hat, kommt man nicht an einer GIA-Expertise vorbei. Weitere Links: Zur: Website von GIA Hier: GIA Nummer überprüfen lassen Weltweite Niederlassungen in USA, Indien, Südafrika und Thailand
Erfahren Sie mehrDiamantformen & Schliffe
« Unwiderstehlicher Glanz und strahlendes Funkeln » Diamanten sind nach wie vor die beliebtesten Edelsteine, wenn es um Verlobungsringe geht. Rein und strahlend wie die Liebe, gelten sie als deren Symbolstein und überzeugen mit Schönheit, Härte und Stabilität gleichermaßen. Wir erklären Ihnen, warum ein Diamant keinesfalls dem anderen gleichen muss, denn nicht nur bedingt durch die Größe der Steine, sondern auch durch die zahlreichen Schliffarten und Diamanten-Formen entstehen enorme Unterschiede. Lerne Sie einige der wichtigsten Formen und Schliffe kennen, die am Verlobungsring und auch am Hochzeitsring für ein brillantes Funkeln sorgen. Welche Diamantschliffe gibt es? Ein Verlobungsring mit Diamant ist einfach ein Klassiker und fehlt bei kaum einem Heiratsantrag. Und auch wer Trauringe auswählt, entscheidet sich bei dem Modell für die Dame oft für einen Ring, der mit einem schönen Edelstein verziert ist. Damit ein Edelstein im Schmuck bestmöglich zur Geltung kommt, muss er, ausgehend von seiner natürlichen Form des Rohzustands, geschliffen werden. Das funktioniert aufgrund der Härte des Materials nur, indem die Edelsteine an ihresgleichen bzw. an mit winzigen Diamantkörnchen ausgestatteten Schleifscheiben gerieben und somit geschliffen werden. Diese eindrucksvolle Handwerkskunst hat ihre Ursprünge im Belgien des 15. Jahrhunderts – zunächst Brügge und später Antwerpen waren die wichtigsten Städte, was den Diamantschliff angeht. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Diamantformen, die auch für einen anderen Edelstein genutzt werden können. Grundsätzlich kann man unterscheiden zwischen Glatt- und Facettenschliffen. Erst durch einen Facettenschliff kommt das charakteristische Funkeln eines Edelsteins zustande – ein Diamant wird nahezu ausnahmslos mit einem solchen Schliff behandelt. Zu den beliebtesten Diamantformen mit Facetten, die stets in perfekter Anordnung zueinander stehen, um das einfallende Licht bestmöglich brechen zu können, gehören der Brillantschliff, der Emeraldschliff, der Oval-Schliff, der Tropfenschliff und der Herzschliff, auch der Baguetteschliff hat viele Liebhaber. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Schliffe und ihre Charakteristika im Folgenden genauer vor: Der Brillantschliff Hierbei handelt es sich um die populärste aller Schliffarten. Die weit verbreitete Meinung, dass ein Brillant ein eigenständiger Edelstein ist, stimmt so nicht, denn erst durch den Brillantschliff wird ein Diamant zum Brillanten – diese Variante der Diamantformen liegt über 90% der auf dem Schmuckmarkt verwendeten Steine zugrunde. Seine endgültige Gestalt hat der nicht nur für einen Verlobungsring beliebte Schliff 1919 erhalten. Unter allen Schliffarten ist der Brillantschliff mit seiner runden Form und den 57 oder 58 – je nachdem, ob am Fuß des Brillanten eine zusätzliche Facette geschliffen wurde – Facetten der, der die Brillanz des Steins auf ganz besonders strahlende Weise zum Ausdruck bringt. Das Licht reflektiert so wunderschön, dass dabei vom Feuer des Brillanten gesprochen wird. Brillanten sind perfekt für einen Verlobungsring im klassisch-eleganten Stil und spielen definitiv die Hauptrolle, was Diamantringe mit Solitär angeht. Der Emeraldschliff Auch als Smaragdschliff bezeichnet, gehört der geometrische Emeraldschliff zu den Diamanten-Formen, die die Reinheit und Klarheit des Steins in den Mittelpunkt stellen. Ursprünglich für Smaragde entwickelt, wurde der Diamantschliff später auch bei anderen Edelsteinen verwendet. Die Facetten des zum Rechteck geschliffenen Steins erinnern dabei optisch an Treppenstufen. Durch die flache oberste Facette kann man ins Innere des Edelsteins blicken, weshalb dieser Schliff vorrangig bei Steinen von hoher Reinheit empfohlen wird. Besonders für Frauen, die vom Stil und vom Schmuck her gerne auffallen und vom Mainstream abweichen, ist ein Verlobungsring mit Diamant im Emeraldschliff wunderbar geeignet. Auch den Vintage-Look können diese Formen von Edelsteinen bestens unterstreichen – nicht umsonst gehört der glamouröse Cut zu den beliebtesten Schliffarten des Art Déco-Stils. Der Prinzessschliff Nicht alle Formen sind rund oder stringent geometrisch. Der Prinzessschliff gehört zu den Schliffarten, bei denen die eckige Form des Steins und das daraus resultierende Funkeln im Vordergrund stehen. Gerne wird er auch als quadratische Abwandlung des Brillanten bezeichnet, da der Glanz beider Schliffe sehr ähnlich ist. Durch die geschliffene Form einer Pyramide entstehen 57 oder 76 Facetten, in denen sich das Licht auf einzigartige Weise zerstreut. Ein großer Vorteil bei diesem Schliff ist es, dass nur sehr wenig Materialverlust entsteht und ein Stein mit gleichem Ausgangsgewicht im Prinzessschliff deutlich größer ist als beim runden Brillantschliff. Ob als Solitärring, Spannring oder in einer luxuriösen Paveé-Fassung – ein Edelstein im Prinzessschliff passt zu Frauen, die Schmuck mögen, der sowohl traditionell als auch modisch und zeitgenössisch wirkt. Tropfenförmige Edelsteine Edelsteine in diesem Schliff haben eine gewisse Ähnlichkeit mit runden Brillanten, wirken durch die Tropfenspitze aber wie ein Pendel – daher auch der Name Pendeloque. Weniger geläufig ist die Bezeichnung Tränen- oder Birnendiamant. Schmuckstücke mit solchen Steinen wirken elegant und feminin, sie haben eine ganz besondere Ausstrahlung, die Trägerin und Betrachter schnell in ihren Bann zieht. Ein Verlobungsring mit einem Edelstein in Tropfenform gefällt vor allem Damen, die sich keinen Standard-Schmuck wünschen, aber dennoch Wert auf einen klassisch-eleganten Stil legen. Wird der Ring so getragen, dass die Spitze des Steins auf die Fingerspitze zeigt, sorgt das für eine optische Verlängerung der Finger, die dadurch bedingt schmaler erscheinen. Herzförmige Diamanten Jetzt wird es so richtig romantisch! Edelsteine in Herzform erfordern beim Schleifen viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl, denn nur, wenn beide Kurven wirklich symmetrisch geschliffen sind, kann das gewünschte Funkeln erzeugt werden. Für einen Verlobungsring wird die Herzform sehr gerne gewählt, wenn dieser besonders emotional gestaltet werden soll. Gerade jungen, romantisch veranlagten Damen gefällt dieser außergewöhnliche Diamantschliff als für alle sichtbarer Beweis der großen Liebe. Diamantringe mit herzförmigen Steinen passen darüber hinaus auch zu Anlässen wie dem Valentinstag oder zu einem Ehejubiläum. Einen Ehering mit einem Stein in Herzform sieht man dagegen nur in Ausnahmefällen. Der Baguetteschliff Dieser Schliff gilt als sehr elegant und gehört zu den Schliffarten, bei denen die Klarheit des Steins im Vordergrund steht. Der Name dieser Schlifftechnik kommt vom französischen Baguettebrot – mit ein bisschen Fantasie gleichen die beiden Formen einander. Sowohl für einen Verlobungsring als auch für Trauringe wird dieser Schliff gerne gewählt. Auf diese Art geschliffene Steine funkeln eher subtil und weiter weniger strahlend als Brillanten, sie passen ganz wunderbar in Ringe, die dezent und schlicht gehalten sind. Der rechteckig geschliffene Edelstein weist insgesamt 14 Facetten auf und kann wie alle anderen Diamanten-Formen mit den unterschiedlichen Goldtönen und Ringschienen ganz nach persönlichem Geschmack kombiniert werden. Für einen klassischen Solitärring kommt der Baguetteschliff eher selten zum Einsatz, in modernen Spannringen – gerne in mattierter Optik – läuft er hingegen zur Höchstform auf und begeistert Liebhaberinnen geradliniger Schmuckstücke. Und welche Diamantschliffe gibt es noch? Neben diesen beliebten und mehr oder weniger häufig vertretenen Diamanten-Formen gibt es Schliffarten, die weitaus seltener verwendet werden. Wer quadratische Steine im Verlobungsring mag, für den kann der Kissenschliff oder die Asscher-Schliffform die richtige Wahl sein, auch der Radiant-Schliff mit seinen leicht abgerundeten Ecken fällt in diese Kategorie der Diamantringe. Im Marquise-Schliff entstehen lange und schmale Steine, wohingegen dreieckige Diamantformen als Trillion bezeichnet werden. Wir helfen Ihnen bei der VerlobungFAQ’s Diamanten Diamanten 4 C Diamant vs. Brillant Diamanten ct in mm umgerechnet
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