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10 FAQ Eheringe - BREEDIA

10 FAQ Eheringe

Häufig gestellte Fragen zu Eheringen

In diesem kompakten Ratgeber beantworten wir die häufigsten Fragen unserer Kunden zum Thema Eheringe. In diesem Jahr sind besonders Trauringe aus Gelbgold im Trend.

1. Wieviel sollten Trauringe Kosten?

Planen Sie für den Kauf Ihrer Eheringe etwa zwischen 1.000,-€ und 2.000,-€ ein, wobei die Preise nach oben hin offen sind. In diesem Preisbereich erhalten Sie hochwertige Hochzeitsringe, die Sie stolz über viele Jahre tragen können. Die Kosten für jeden Ehering liegen zwischen 500,-€ und 1.000,-€, wobei der Damenring aufgrund eines Steinbesatzes oft etwas teurer ist. In folgender Abbildung sehen Sie den durchschnittlichen Bestellwert für Eheringe.

Kosten für Trauringe

2. Wie ist die perfekte Breite für den Ehering?

Die Ringbreiten und Ringhöhen Ihrer Hochzeitsringe sollten mit Bedacht gewählt werden. Breite und Höhe, also die Stärke eines Trauringes richten sich ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack. Der Damenring kann in der Breite durchaus vom Herrenring variieren. Manche Damen bevorzugen schmalere Trauringe, da dieser dann in Verbindung mit einem Verlobungsring als Vorsteckring getragen werden kann.

 

3. Wer kauft die Eheringe?

Der traditionelle Weg

Wer kauft die Eheringe – der Mann oder die Frau? Lange Zeit war es Tradition, dass der zukünftige Ehemann mit finanzieller Unterstützung seiner Angehörigen beide Trauringe bezahlte. Da der Antrag in den meisten Fällen auch vom Mann gestellt wurde, sah man es als folgerichtig an, dass der Antragssteller auch den Erwerb der Eheringe finanzierte. Seiner Angebeteten diese Kosten aufzubürden, war nicht im Sinne eines umsorgenden Mannes. Die Familie der zukünftigen Braut kümmerte sich derweil um die Organisation sowie Planung der Feier und besorgte das Brautkleid. Im Laufe der Jahre hat sich allerdings durchgesetzt, dass das zukünftige Ehepaar sich die Kosten hierfür teilt. Der Mann kauft den Trauring für die Frau und die Frau besorgt den Ring für den Mann. Viele Paare entscheiden heute gemeinsam, wo und wie sie ihre Eheringe kaufen möchten. Wer kauft heutzutage die Eheringe?

Heute gibt es keine Vorgaben mehr, wer den Kauf der Ringe übernimmt. In vielen Beziehungen fühlt der Mann sich für den Erwerb der Trauringe verantwortlich, jedoch kann in einigen Fällen die Frau als Mehrverdienerin den Part übernehmen. Einige Paare entscheiden sich für ein gemeinsames Konto, auf das beide Partner einzahlen, und kaufen die Trauringe entsprechend von diesem gemeinsamen Kontoguthaben. Ebenso gibt es auch heute noch Familien, die das zukünftige Ehepaar bei der Finanzierung der Hochzeit und beim Ringkauf unterstützen. Auch die Tradition, Eheringe zu vererben und diese anpassen zu lassen, findet auch heute noch Anklang. Dabei erbt das angehende Ehepaar z.B. die Ringe der Groß- oder Urgroßeltern und lässt diese beim Juwelier auf ihre eigenen Finger anpassen. Alternativ lässt man vererbten Goldschmuck schmelzen und zu einem neuen Ring verarbeiten.

Kann auch die Frau die Ringe kaufen?

Bei manchen Paaren ist die Frau diejenige, die das höhere Gehalt bezieht oder bereits voll etabliert im Berufsleben ist, während der Mann noch studiert, seine Ausbildung absolviert oder einfach ein geringeres Einkommen erhält als seine Partnerin. Es gibt auch Frauen, die der traditionellen Rollenaufteilung trotzen und ihre finanzielle Unabhängigkeit durch den Kauf der Trauringe betonen möchten. Selbstverständlich ist es der zukünftigen Ehefrau überlassen, die kompletten Kosten für beide Trauringe zu übernehmen.

Wer sucht die Ringe aus?

Im Gegensatz zum Verlobungsring, der in den meisten Fällen als Überraschung für den Partner erworben wird, werden Trauringe von beiden Partnern zusammen ausgesucht. Dies kann vor Ort bei einem Juwelier stattfinden. Dazu vereinbart man einen Termin und kann sich beraten lassen, einige Modelle anprobieren oder sich einen eigenen Ehering gestalten lassen. Doch immer mehr Paare wählen Ihre Eheringe in einem Onlineshop aus. Der Onlinekauf hat nicht nur den Vorteil, dass man zeitlich unabhängig ist, man kann den Trauring mittels eines Konfigurator-Tools, über das die meisten Shops verfügen, auch ganz bequem und unkompliziert nach den eigenen Vorstellungen gestaltet. Bei einem Schmuckstück, das man ein Leben lang am Finger trägt, ist es natürlich besonders wichtig, dass die Ringe dem persönlichen Geschmack absolut entsprechen. Daher nutzen immer mehr Paare diesen speziellen Service.

4. Welche Materialien für Eheringe? 

Der Klassiker: Gold

Das Edelmetall Gold ist als Trauring-Material nach wie vor der Favorit unzähliger Brautpaare. Gelbgold und Weißgold sind absolut zeitlos, während Roségold erst seit wenigen Jahren im Trend liegt – das aber beständig und mit steigender Nachfrage. Preislich gibt es kaum Unterschiede zwischen Gelbgold, Weißgold und Roségold. Je höher aber die Legierung, desto teurer wird das Material und somit natürlich auch die Trauringe. Reines Gold kann grundsätzlich nicht zu Schmuck verarbeitet werden, da dieses extrem weich und nicht ausreichend stabil für das Tragen im Alltag ist. Deswegen wird dem Material mindestens ein weiteres Metall beigemischt, zum Beispiel Silber, Zink oder Kupfer. Je nachdem, um welches Metall es sich dabei handelt, entsteht unterschiedlich farbiges Gold.

Geschmolzenes Gold für Ring - Verschiedene Edelmetalle für Eheringe

Nickel wurde früher oft verwendet, kommt heute aber nicht mehr zum Einsatz, da es bei vielen Menschen Allergien auslöst. Der wirkliche Goldgehalt in der Legierung wird entweder in Karat oder in Tausendsteln angegeben: Bei 585er-Gold sind demnach 585 von 1000 Teilen reines Gold. Für Trauringe ist eine hohe Legierung der Metalle natürlich immer edler. Ein geringerer Goldanteil im Material ist aber sogar robuster und unempfindlicher gegen Beschädigungen als ein höherer.

Gelbgold:

Sie lieben es traditionell und tragen auch unabhängig von den Eheringen gerne gelbgoldenen Schmuck? Dann ist Gelbgold die erste Wahl, wenn es darum geht, welches Material für Eheringe das richtige ist. Das Edelmetall mit dem warmen Farbton passt besonders gut zu leicht olivfarbener Haut, ist im Grunde aber ein Allrounder und lässt sich natürlich auch mit anderen Edelmetallen kombinieren. Vorbei sind die Zeiten, in denen modebewusste Damen entweder ausschließlich Gelbgold oder ausschließlich Weißgold getragen haben. Kombinieren ist nicht nur erlaubt, sondern explizit gewünscht. So passt ein Verlobungsring aus Weißgold oder Platin einfach perfekt als Vorsteckring zu einem schlichten Trauring aus Gelbgold.Klassische Trauringe mit und ohne Stein


Weißgold:

Auch Ringe aus Weißgold sind klassisch und begeistern durch ihre elegante und absolut stilvolle Ausstrahlung. Weißgold harmonisiert mit jedem Hauttyp und lässt sich auf Wunsch nicht nur mit Diamanten, sondern auch mit allen Farbedelsteinen zu einem ganz individuellen Schmuckstück kombinieren. Ringe aus Weißgold sind robust und langlebig und auch für Menschen, die viel mit den Händen arbeiten, geeignet. Sie bieten einen hohen Tragekomfort und können im Falle eventueller Beschädigungen unproblematisch aufgearbeitet werden. Schmuck aus Weißgold wird häufig zusätzlich mit einer Schicht aus Rhodium veredelt, um silbern und weniger gräulich zu erscheinen.

Ehepaar, Hände, weißgoldene Eheringe

Roségold:

Hier wird die Goldfarbe durch das Legieren mit Kupfer zu einer ganz zauberhaften Nuance verändert. Wer ein außergewöhnliches Metall für die Trauringe sucht, liegt mit einem Ehering in Roségold ganz sicher richtig. Der Farbton passt sich den unterschiedlichen Hauttypen an, wird aber von Männern oftmals als zu weiblich bezeichnet. Je mehr Silber in der Legierung enthalten ist, desto zarter allerdings wird der rosa Farbton.

Eheringe-Rosegold-10-FAQ

Material für besondere Ansprüche: Platin

Bei Platin handelt es sich um ein weiteres, wunderschönes Trauringe Material. Der Preis des Materials auf dem Weltmarkt ist gesunken, sodass ein Platinring zumindest momentan (Stand: Juni 2026) deutlich günstiger ist als noch vor wenigen Jahren und der preisliche Unterschied zum gleichen Modell aus Gold nur noch sehr gering ausfällt. Dabei hat Platin einige Vorteile: Besonders in der höchsten Legierung als 950er, ist es deutlich robuster und unempfindlicher gegen Kratzer als alle anderen Edelmetalle.

Wer einen Ring aus Platin am Finger trägt, stellt recht schnell fest, dass auch das Tragegefühl aufgrund des hohen Gewichts des Edelmetalls ein ganz anderes ist. Das Material ist im Farbton sehr hell, passt zu jedem Hautton und ist besonders für Menschen mit empfindlicher Haut und einer Neigung zu Allergien bestens geeignet. Ein wertvoller Trauring aus Platin ist genau richtig für alle, die bei der Hochzeit und auch danach gerne einen Hauch von Exklusivität spüren möchten. Bei einer Aufarbeitung entsteht bei einem Platinring im Gegensatz zu einem Goldring kein Materialverlust.

5. Hochzeitstermin steht: Wie lange vorher kaufen? 

Die Zeit läuft – Eheringe wie lange vorher kaufen?

Rechtzeitig vor der Trauung sollten die Ringe bereitliegen. Doch was ist rechtzeitig? Ideal ist es, die Ringe 4 bis 5 Monate vor dem angesetzten Hochzeitstermin in Auftrag zu geben und diese etwa 3 Monate vorher zu kaufen und anschließend sicher verstaut zu Hause liegen zu haben.

So sorgen möglicherweise nötig gewordene Änderungen an Größe oder Aussehen nicht für Stress und Zeitdruck, sondern können in aller Ruhe und Gewissenhaftigkeit vorher ausgeführt werden. Auch kurzfristige Verzögerungen in der Lieferbarkeit sorgen nicht für Unruhe unter den Liebenden, wenn noch ausreichend Zeit bis zum Hochzeitstermin bleibt.

Die Zeitspanne, bis das Paar endlich seinen Wunsch-Trauring in Händen hält, ist abhängig von der Art der ausgewählten Ringe. Werden Trauringe ausgesucht, die bereits fertig designt sind und nur kleinerer Änderungen bedürfen, dauert es in der Regel nur einige Wochen, bis das Brautpaar seinen Trauring erhält. Werden dagegen individuelle Ringe ausgesucht, braucht der Juwelier mitunter mehr als einen Monat, um die edlen Stücke den Wünschen seiner Kunden anzupassen. Die nötige Arbeitszeit ist wiederum davon abhängig, wie ausgefallen die Spezialanfertigung der Ringe ist.

Ehering erneuern - Ring zu klein

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor, was die Bearbeitungszeit für individuelle Trauringe betrifft, ist, dass Hochzeitssaison vor allem im Sommer ist. Das bedeutet, während dieser Zeit ist die Nachfrage besonders hoch und daher kann es zu längeren Bearbeitungszeiten beim Juwelier des Vertrauens kommen.

Eheringe rechtzeitig vorher kaufen – die Trauringe müssen geändert werden

Die bestellten Trauringe sind da... und passen nicht. Wohl dem, der rechtzeitig eine Änderung beauftragen kann und so nicht in unnötigen Zeitdruck gerät. Auch Designänderungen, wenn die Ringe nicht gefallen, sind bei einer mehrmonatigen Vorlaufzeit problemlos realisierbar. Je nachdem, wie aufwändig eine Änderung ist und wie viele Aufträge der Juwelier zusätzlich zu bearbeiten hat, kann die Wartezeit nämlich durchaus mehrere Wochen betragen.

Sollte die Hochzeit im Ausland stattfinden, kann es sogar sein, dass kurzfristige Änderungen vor Ort gar nicht oder wenigstens nicht kurzfristig möglich sind, daher ist eine ausreichende Vorlaufzeit unbedingt notwendig, um mit dem Ergebnis einer möglichen Änderung zufrieden sein zu können.

Der frühe Vogel profitiert beim Kaufen von Bonusaktionen

Wer die klassischen Eheringe vor der Trauung rechtzeitig auswählt, profitiert nicht nur von einem geringeren Stresslevel in den Hochzeitsvorbereitungen, sondern häufig auch von Bonusaktionen für Brautpaare. Oft gibt es Aktionen zu bestimmten Anlässen, die sich nur optimal ausnutzen lassen, wenn man die Eheringe lange vorher kauft.

Das wären beispielsweise die sogenannten Trauringwochen bei Schmuckhändlern, die meist im April oder Mai und im November stattfinden. Während dieser Zeit lassen sich Trauringe oft zu sehr guten Preisen kaufen. Allerdings sollte man im Vorhinein nicht zu versteift auf ein bestimmtes Erscheinungsbild und Material sein, sondern offen für die Vorschläge, die von den Händlern gemacht werden.

Auch Hochzeitsmessen sind ein guter Anlaufpunkt für das Paar, um sich bei Juwelieren nach Aktionen zu erkundigen. Oftmals kann schon der Preis für ein ausgesuchtes Ehering-Paar ausgehandelt oder dieses sogar vor Ort gekauft werden. Ein kleiner Geheimtipp: außerhalb der Hochzeitssaison, also im Herbst und im Winter, ist die Position für Verhandlungen bei Schmuckanbietern oft besonders günstig.

Doch allen Bonusaktionen zum Trotz sollte die Entscheidung für die Hochzeitsringe auf keinen Fall übereilt fallen, da diese natürlich ein Leben lang gefallen sollen. Preisvergleiche können sich aber lohnen. Online-Juweliere können manchmal ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten als der Juwelier vor Ort, da sie einfach weniger anfallende Fixkosten haben und diese somit auch nicht an ihre Kunden weiterreichen müssen.

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6. Wie muss ein Ehering sitzen?

Ein Ehering sollte eng genug sitzen, um nicht zu verrutschen, aber locker genug, um noch leicht über den Finger gleiten zu können. Idealerweise sollte der Ehering nicht zu stramm sitzen, um die Durchblutung des Fingers nicht zu beeinträchtigen. Ein gut sitzender Ehering sollte sich angenehm anfühlen und nicht einschnüren. Es ist wichtig, dass der Ehering nicht zu locker sitzt, um ein versehentliches Verlieren zu vermeiden. Am besten passt ein Ehering, der genau über den Fingerknöchel passt, ohne zu viel Spielraum zu lassen, aber auch ohne einzuschneiden. Lesen Sie hier unseren ausführlichen Beitrag.: Wie muss ein Ehering sitzen?

Um die Ringweite am besten zu ermitteln, empfiehlt es sich, entweder einen bereits passenden Ring zu messen oder den Finger mit einem flexiblen Maßband an der breitesten Stelle zu messen. Anschließend kann die ermittelte Länge in Millimetern mit einer Ringgrößentabelle verglichen werden, um die passende Ringgröße zu finden.

So muss ein Ehering am Finger sitzen

Damit Eheringe perfekt sitzen, muss die sogenannte "gestreckte Ringweite", darunter versteht man den Innenumfang des Rings, berücksichtigt werden. Mittels einer Ringschablone oder eines Fadens kann der Umfang des Ringfingers ermittelt werden. Optimal ist es, wenn die Größe von einem bereits vorhandenen Ring bestimmt werden kann. Um von einem vorhandenen Schmuckstück das Maß zu nehmen, eignet sich hervorragend ein so bezeichneter Ringstock. Natürlich sollte aber immer das persönliche Empfinden des Trägers/der Trägerin berücksichtigt werden. Einige Menschen mögen Ringschienen, die sehr fest am Finger sitzen und andere Menschen wiederum mögen es lieber, wenn sich der Ring durch einen etwas lockeren Sitz noch hin und her drehen lässt.

Grundsätzlich ist jedoch festzuhalten, dass der Ehering eher minimal größer ausgewählt werden sollte. So ist gewährleistet, dass bei etwaigen Schwankungen durch Wettereinflüsse oder während der Schwangerschaft der Trauring trotzdem noch getragen werden kann. Außerdem verändern sich Finger in ihrem Umfang auch mit zunehmendem Lebensalter. Zwischen den einzelnen Ringgrößen liegt jeweils nur ein halber Millimeter an Größenunterschied. Aus diesem Grund passen den meisten Menschen mehrere Ringweiten an ein und demselben Finger. Allerdings gibt es in der Regel nur eine einzige Weite, welche die Komfortweite darstellt. Diese sorgt dafür, dass der Ehering am Finger perfekt sitzt, sich sehr gefällig anfühlt und weder zu locker noch zu eng ist.

Wann ist der Ring zu eng oder zu groß?

Wer sich bei der richtigen Größe der Ringe unsicher ist, sollte unbedingt auf Einschnitte oder Druckstellen am betreffenden Finger achten, denn das ist ein deutliches Indiz für zu kleine Ringmodelle. Das Schmuckstück ist ebenfalls zu klein, wenn der Fingerknöchel sowohl beim Aufziehen als auch beim Abziehen des Rings ein großes Problem darstellt. Bei Schmuckstücken, die richtig sitzen, sollte keinerlei Kraftaufwand nötig sein, um den Trauring abzuziehen oder anzulegen. Fühlt es sich beim Tragen des Eherings so an, als ob er gleich vom Finger rutscht oder sitzt er vornehmlich direkt vor dem unteren Fingerknöchel, dann hat Ehering zu viel Spiel, ist also zu locker.

Das nimmt dem Träger nicht nur jegliches Sicherheitsgefühl, sondern stellt eine tatsächliche Verlustgefahr des Ringes dar. Ehe- oder Verlobungsringe sitzen dann am besten, wenn sie problemlos über den Fingerknöchel gestreift werden können, jedoch genau dieser beim Abziehen einen geringen Widerstand darstellt.

Lieber zu groß als zu klein

Ehe- und Verlobungsringe sollten immer erst dann verbindlich gekauft werden, wenn die Ringgrößen exakt bestimmt worden sind. Grundsätzlich ist es jedoch so, dass sich ein Ring im Nachhinein leichter und kostengünstiger weiten lässt. Der umgekehrte Fall ist leider oft sehr kostspielig und aufwendig. Optimal hingegen ist es daher, wenn die Größenbestimmung unmittelbar zu Beginn nach richtigen Maßstäben abläuft. Denn der Bestimmung nach soll der Ring schließlich mindestens ein ganzes Leben am Finger getragen werden.

7. Gewicht des Eherings 

Die Gewichte von Eheringen sind abhängig vom Edelmetall. und dessen Legierung. Als Beispiel: Ein Ring aus Silber wiegt drei Gramm. Der gleiche Ring würde in der jeweiligen anderen Legierung ein anderes Gewicht haben.

Metall Spezifisches Gewicht Faktor Gewicht in diesem Metall
925 Silber 1 3 g
585/- Gold 1,4 4,2 g
750/- Gold 1,60 4,8 g
950 Platin 2,04 6 g

8. Eheringe erneuern lassen? 

Ein neuer Ehering: Mögliche Beweggründe

Kein Ring ist von höherer Bedeutung als der für die Ehe. Er besiegelt die Liebe zweier Menschen zueinander, erinnert die Liebenden stets an die tiefe Zuneigung zum anderen und zeigt auch nach außen: Ich bin nicht allein, da gibt es jemanden, der gehört zu mir und bedeutet mir viel. Täglich getragen muss der Trauring einiges aushalten können und auch in seiner Optik gut gewählt sein. Doch in jungen Jahren, wenn die Liebe besonders wild und ungestüm ist und der Drang nach einer Hochzeit vergleichbar groß, ist das Budget hingegen oftmals klein. Die Qualität fällt dann entsprechend minderwertig aus, was zu diesem Zeitpunkt keine große Rolle spielt.

Im Laufe der Jahre haben sich jedoch Gebrauchsspuren breitgemacht und man wünscht sich ein hochwertiges Schmuckstück. Vielleicht hat sich aber auch der Geschmack verändert und soll nun den aktuellen Vorlieben angeglichen werden. Auch die Größe der Finger kann sich mit der Zeit verändern, und im ungünstigsten Fall ist einer der Trauringe verloren gegangen. Welchen Grund auch immer Sie haben, den Hochzeitsring zu erneuern – wir informieren Sie über alles Wissenswerte rund um das Thema "Ehering erneuern".

Ehering erneuern - Ring zu klein

Die Vor- und Nachteile, den Ehering zu erneuern

Weist der Ring störende Tragespuren auf, wirkt er minderwertig oder passt er stilistisch nicht mehr zu einem, ergibt sich ein guter Grund, diesen zu erneuern. Passt Ihnen oder Ihrem Partner / Ihrer Partnerin der Trauring nicht mehr oder ist er verloren gegangen, wird eine Erneuerung sogar unausweichlich – es sei denn, Sie möchten ihn nicht zwingend tragen. Demnach kann die Entscheidung für neue Ringe nur vorteilhaft sein. Mögliche Nachteile ergeben sich aus emotionalen oder abergläubischen Gründen: Einst für die Ewigkeit bestimmt, tun sich manche Paare schwer damit, die symbolträchtigen Schmuckstücke zu ersetzen. Als Symbol der unendlichen Liebe sollen sie für die Beständigkeit der Ehe stehen – wird diese nun zerstört, indem die ursprünglichen Ringe ausgetauscht werden? Und verschwinden mit den neuen Schmuckstücken die Erinnerungen an die Hochzeit?

Das sind Fragen, die in Anbetracht solch einer gefühlsbasierten Thematik naheliegend sind. Schließlich liegen Hochzeit und Ehe auf romantischen und sinnbildlichen Motiven begründet, in die man mit Veränderungen an den Symbolträgern eingreift. Doch weshalb sollte die Liebe und Zuneigung zum Partner/zur Partnerin verschwinden, nur weil die Trauringe ausgetauscht werden? Braucht es zum Scheitern einer Beziehung nicht mehr als den Kauf neuer Hochzeitsringe? Und sind die Erinnerungen an die Hochzeit nicht im Gedächtnis verankert?

9. Eheringe an Kette tragen?

Ehering an Kette tragen: eine Bedeutung ist nicht immer gegeben

Hinter einem Trauring an einer Halskette muss nicht immer ein tieferer Sinn stecken. In vielen Fällen sind es ganz einfache Dinge, die einen Menschen dazu bewegen, seinen Ehering an einer Kette zu befestigen. Vielleicht darf jemand aus Gründen der Arbeitssicherheit keinen Ring am Finger führen oder hygienische Gründe, wie zum Beispiel ein Umgang mit offenen Lebensmitteln, verbieten solchen Schmuck.

Vielleicht möchte man auch den Ehering an einer Kette tragen, um ihn vor Beschädigungen und Verschmutzungen zu schützen. Dies kann der Fall sein bei Handwerkern, aber auch bei Leuten, die viel im Haushalt und im Garten arbeiten. Dinge wie Putzmittel, aber auch Gartenerde können wertvollen Schmuck nämlich angreifen. Wer den Ring dann nicht weglegen und dennoch den Bund mit dem Ehepartner darstellen möchte, für den ist eine Halskette eine praktische Lösung.

Ehering an einer Halskette befestigt

Unangenehmes Tragegefühl

Manche Menschen empfinden Ringe am Finger einfach als störend. Sei es, weil sie generell nicht gerne Schmuck tragen oder weil die Haptik des Schmuckstücks sich nicht wirklich angenehm auf der Haut anfühlt. Dann kann man noch immer den Ehering an einer Kette tragen und der Verbundenheit zum Partner Ausdruck verleihen.

Durch die Kette näher am Herzen

Als Symbol für die Liebe von zwei Menschen zueinander steht der Trauring in einer ganz engen Beziehung zum Herzen. Nur ist er, wenn er am Finger getragen wird, doch relativ weit davon entfernt. Dies ändert sich jedoch mit einem Ring an einer Kette, der dadurch dem Herzen ganz nah ist. Außerdem wird das Schmuckstück besonders sichtbar in Szene gesetzt.

Junge Frau mit Ehering an Halskette

Sonderfall Freundschaftsring

Einige Paare haben vor der Verlobung und Hochzeit bereits Partnerringe bzw. Freundschaftsringe getragen. Diese werden oft nach der Hochzeitsfeier abgelegt, da die Trauringe ihren Platz am Finger einnehmen. Eine schöne Idee ist es, die Ringe nicht für immer im Schmuckkästchen oder in irgendeiner Schublade verschwinden zu lassen, sondern sie an einer Halskette zu tragen. So kommen sie weiterhin zur Geltung. Das ist natürlich eine ganz persönliche Entscheidung, die jedes Paar für sich treffen muss. Die Ketten, die man dazu verwendet, können übrigens unterschiedlich aussehen. Vielleicht möchte der Mann eine ganz schlichte, möglichst schmale Gliederkette, die nicht aufträgt, wenn sie unter dem Oberhemd getragen wird. Die Dame hingegen bevorzugt oftmals ein etwas auffälligeres Modell, das je nach Lust und Anlass auch mit anderen Anhängern zum Ehering an der Kette kombiniert werden kann.


Veränderte Passform

Wer lange verheiratet ist, weiß, dass man sich in dieser Zeit zwangsläufig auch körperlich verändert. Dazu gehört nicht nur das eine oder andere Pfund mehr (oder weniger) auf den Rippen. Auch die Finger können dicker (oder eben dünner) werden. Wenn dann der Trauring nicht mehr bequem über den Fingerknöchel passt oder ständig droht, vom Finger zu rutschen, ist ein angenehmes und komfortables Tragen nicht mehr möglich. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass der Ring zu groß oder zu klein gekauft wurde. Oftmals ist zwar eine Größenanpassung des Ringes nachträglich möglich, ist der Trauring aber mehr als zwei Nummern zu eng geworden, geht das leider nicht mehr. Um ihn nicht komplett ablegen zu müssen, kann er dann an einer Halskette getragen werden.

Man sieht Druckspuren eines entfernten Rings an einem Finger

Zeichen ewiger Treue

Bis dass der Tod euch scheidet: Auch wenn bei der Hochzeit selbstverständlich niemand daran denken möchte, ist der traurige Zeitpunkt leider irgendwann gekommen und einer der Ehepartner verstirbt. Danach kann der Ring noch eine Zeit lang am Finger bleiben. Doch wenn die Jahre ins Land ziehen, ist die Witwe oder der Witwer vielleicht irgendwann dazu bereit, neue Liebe zu finden. In diesem Fall kann er/sie den Ehering an einer Kette tragen, um als Zeichen der ewigen Liebe zu zeigen, dass der verstorbene Partner noch immer im Herzen weiterlebt, aber dass kein Ehebund mehr besteht. Aber auch wer sich nicht mehr auf Partnersuche begibt, kann den Trauring gerne auf diese Weise tragen.

10. Verlobungsring in Weißgold mit Ehering kombineren

Ein Ring an jeder Hand – die klassische Kombination

In Deutschland trägt man Verlobungsringe traditionell am linken Ringfinger, während Eheringe am rechten Ringfinger ihren Platz finden. Diese Tatsache bietet die Möglichkeit, beide Ringe nach der Hochzeit an unterschiedlichen Händen zu tragen. Somit ergeben sich im Vergleich zur Verlobung keinerlei Veränderungen beim Tragen und das symbolträchtige Schmuckstück kann auch weiterhin am Finger strahlen. Diese Variante ermöglicht zudem das Tragen zweier unterschiedlicher oder auffälliger Designs. Beide Ringe stehen für sich allein und können daher sowohl im Ringprofil als auch in der Farbe sowie dem Diamantbesatz verschieden sein.

Beide Ringmodelle an einem Finger – die moderne Kombination

Eine weitere Variante ergibt sich, indem Sie beide Modelle an einem Finger kombinieren. Hierbei dient der Verlobungsring als Vorsteckring und bildet gemeinsam mit dem Ehering eine Einheit. Wichtig ist hierbei, dass der Stil der beiden Ringe zueinander passt und sich gemeinsam kombinieren lässt. Der Klassiker ist dabei der Solitärring, der praktisch zu jedem anderen Ringmodell passt. Ein Solitärring glänzt durch einen einzelnen Diamanten, der meist in eine Krappenfassung gefasst ist, und durch eine Weißgoldlegierung besonders zum Vorschein kommt.

 Der Vorsteckring – Weißgold kombinieren

Neben der optischen Harmonie, spielt auch der Tragekomfort eine entscheidende Rolle. Durch Diamanten oder andere Einzelheiten können die Metalle schnell störend aneinander reiben und auf diese Weise zu unschönen Kratzern führen. Daher ist darauf zu achten, dass der Ansteckring direkt an das Design des Traurings anschließbar ist. Ebenso sollte das Edelmetall bei beiden Ringen identisch sein. Da sich Solitärringe und Memoire-Ringe besonders gut als Vorsteckringe eignen, ist Weißgold eine perfekte Legierung für diese Kombination. Zudem kommen die Diamanten bei einem Verlobungsring in Weißgold besonders gut zur Geltung.

Brautpaar beim Fotoshooting in der Natur

Die Wahl der Eheringe – Gedanken vor dem Kauf

Rückt der große Tag der Hochzeit näher und die Planungen der Feier schreiten voran, steht auch der Kauf der Eheringe bevor. Am besten hat sich das Paar bereits vor diesem Termin Gedanken über die Rolle des Verlobungsrings gemacht, die er nach der Hochzeit einnehmen soll. Wollen Sie ihn später als Vorsteckring tragen, sollte der Juwelier oder der Goldschmied von Anfang an darüber informiert werden, um ein passendes Modell zu finden. In den meisten Fällen ist der Vorsteckring deutlich schmaler, dafür aber aufwändiger und kunstvoller gestaltet als die Eheringe.

Den Vorsteckring in Weißgold richtig tragen – die Reihenfolge

Der Bezeichnung nach trägt man den Vorsteckring vor dem Ehering. Ursprünglich war diese Tradition in Amerika und Großbritannien beheimatet. Der symbolische Charakter und das glanzvolle Gesamtkunstwerk waren vermutlich der Grund, dass diese Tradition in ganz Europa regen Anklang fand. Mittlerweile ist die Reihenfolge jedoch nicht mehr ganz so streng zu sehen. Die Reihenfolge, in der man die Ringe trägt, ist in den letzten Jahren in den Hintergrund gerückt und mittlerweile eher Geschmackssache. Einige Frauen tragen ihren Vorsteckring auch nur zu besonders festlichen Anlässen und variieren dadurch ihren Look.

Der Verlobungsring in Weißgold – verschiedene Farbkombinationen

Schmuckstücke am Finger eignen sich hervorragend für einen Farbmix. Ein Verlobungsring in Weißgold kommt in Kombination mit einem Ehering in Gelbgold besonders gut zur Geltung. Grundsätzlich lässt sich Weißgold sehr gut mit anderen Legierungen kombinieren. Selbst mit anderen Edelmetallen wie Palladium- oder Platinringen lässt sich Weißgold kombinieren und kommt durch die unterschiedlichen Weißtöne sehr gut zur Geltung. Wer mehr auf einen klassischen und eleganten Stil setzt, der sollte in beiden Fällen Weißgold wählen und auch bei der Legierung auf Experimente verzichten und beispielsweise 18 Karat nur mit 18 Karat kombinieren.

Verlobungsring in Weißgold mit Ehering kombinieren

Ideen für den Verlobungsring – nicht immer nur für den Finger

Die Verlobung wird durch das Tragen eines Rings an der linken Hand angezeigt, die Ehe durch das Tragen eines Rings an der rechten Hand – die Trageweisen scheinen in Deutschland ganz klar geregelt zu sein. Da wirkt es oftmals schon etwas befremdlich, wenn Ehepartner ihre Eheringe am linken Ringfinger tragen, wie es beispielsweise in Amerika Brauch ist. Doch ein Ring muss nicht unbedingt am Finger getragen werden. Auch an einer Kette um den Hals macht er eine sehr gute Figur und befindet sich damit in unmittelbarer Nähe zum Herzen. Am Ende sollte jeder für sich selbst entscheiden, was mit dem Verlobungsring nach der Hochzeit geschieht. Manche Paare lassen ihn sich auch nachträglich umarbeiten und an ihren Ehering anpassen. Der Kreativität sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

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