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Edelmetall-FAQ → 10 wichtige Fragen zu Gold, Platin & Co. - BREEDIA

Edelmetall-FAQ → 10 wichtige Fragen zu Gold, Platin & Co.

Häufig gestellte Fragen zu Edelmetallen

In diesem kompakten Ratgeber beantworten wir die häufigsten Fragen unserer Kunden zum Thema Auswahl von Edelmetallen für Verlobungsringe.

1. Welches Edelmetall für den Verlobungsring?

Eine wichtige Frage lautet bei der Auswahl des Verlobungsrings: Welches Metall eignet sich am besten für meine Liebste oder meinen Liebsten? Hat man sich für ein Ringmodell aus einer der klassischen, modernen oder ganz schlichten Kollektionen entschieden, kann man mittels des Ring-Konfigurators nicht nur das Gewicht und die Qualität des Diamanten festlegen, sondern auch die Auswahl treffen, aus welchem Edelmetall der Ring sein soll. Dabei sollte man einige Kriterien beachten, denn jedes Metall hat seine Vor- und Nachteile. Besonders wichtig ist es, dass der Ring der Dame nicht nur gefällt, sondern auch zu eventuell bereits vorhandenem Schmuck passt.

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Wer im Alltag gerne Schmuck aus Gelbgold trägt, bevorzugt sicher auch beim Antragsring dieses Material. Hier kann ein heimlicher Blick ins Schmuckkästchen oder einfach ein wenig Augenmerk ganz schnell helfen. Auch die Mutter oder eine Freundin Ihrer Liebsten kann häufig Auskunft über das favorisierte Edelmetall geben. Vor allem junge Frauen tragen gerne Schmuck aus Silber – dann ist ein Verlobungsring aus Gold sicher fehl am Platz, da die Braut in spe sich damit wie verkleidet fühlen könnte. Das althergebrachte "Gebot", unterschiedliche Edelmetalle nicht miteinander zu kombinieren, ist aber lange passé: Heute trägt man Gelbgold, Weißgold und Roségold wie selbstverständlich gleichzeitig, was sich auch an der zunehmenden Beliebtheit von Schmuck im Bicolor-Design zeigt. Nicht zuletzt spielt natürlich das Budget, welches für das Geschenk zur Verlobung zur Verfügung steht, eine Rolle.

2. Weißgold oder Platin?

Die wichtigsten Unterschiede zwischen den Edelmetallen in 2 Minuten. Oder hier in voller Länge!

  • » Weißgold ist eine Legierung aus Gold und anderen Metallen, während Platin ein reines, natürlich weißes Metall ist.
  • » Platin ist dichter und schwerer als Weißgold, was ihm eine robustere Haltbarkeit verleiht.
  • » Weißgold wird oft mit Rhodium beschichtet, um seinen charakteristischen weißen Glanz zu erhalten, während Platin seine natürliche weiße Farbe behält.
  • » Platin ist hypoallergen und daher eine gute Wahl für Menschen mit empfindlicher Haut, während einige Personen allergisch auf Bestandteile von Weißgold reagieren können.
  • » Weißgold ist in der Regel preisgünstiger als Platin, was es zu einer attraktiven Option für Budgetbewusste macht.
  • » Platin ist widerstandsfähiger gegen Kratzer und Abnutzung als Weißgold, was es zu einer idealen Wahl für aktive Lebensstile macht.
  • » Aufgrund seiner Härte und Beständigkeit ist Platin besser für das Setzen von Edelsteinen geeignet als Weißgold.
  • » Weißgold kann im Laufe der Zeit seinen Glanz verlieren und eine Auffrischung durch erneutes Rhodinieren erfordern, während Platin seine natürliche Schönheit behält.
  • » Die Farbe von Weißgold kann sich mit der Zeit leicht ändern, während Platin unverändert bleibt.

3. Welches Edelmetall passt am besten zu welchem Edelstein? 

Wir haben für Sie die beliebtesten Edelstein/Edelmetall-Kombinationen für Sie zusammengefasst.

Edelstein Metall Beschreibung

Diamant

Diamant-Edelmetall

Platin Diamanten kommen in Weißgold & Platinringen besonders gut zur Geltung, da Platin seine natürliche weiße Farbe behält und die Brillanz des Diamanten verstärkt.

Blauer Saphir

Blauer-Saphir-Edelmetall

Weißgold Die intensiven Blautöne des Saphirs harmonieren gut mit der Farbe des Weißgoldes und verleihen dem Ring eine elegante Ausstrahlung.

Roter Rubin

Roter-Rubin-Edelmetall

Gelbgold Das warme Glühen des Gelbgold passt wunderbar zu der leuchtend roten Farbe des Rubins und verleiht dem Ring eine besondere Note.

Grüner Smaragd

Gruner-Smaragd-Edelmetall

Gelbgold Die kühlen Grüntöne des Smaragds kommen in Gelbgold besonders gut zur Geltung.

4. Welches Edelmetall ist besonders langlebig? 

Platin ist bekannt für seine außergewöhnliche Langlebigkeit und Härte, was es zu einer ausgezeichneten Wahl für Verlobungsringe macht, die täglich getragen werden sollen. Es ist widerstandsfähig gegen Kratzer und Abnutzung und behält seinen Glanz über viele Jahre hinweg bei.

Gold, insbesondere 18 Karat Gold, ist ebenfalls langlebig und bietet eine gute Balance zwischen Härte und Biegsamkeit. Es ist weniger anfällig für Kratzer als Silber und behält seinen Wert und seine Schönheit über die Jahre hinweg bei.

Silber ist leider sehr anfällig für Kratzer und daher nur begrenzt für Verlobungsringe geeignet. Die meisten unserer Kunden tragen diese Ringe nur bis zur Hochzeit. Dennoch kann ein Silberring mit der richtigen Pflege und gelegentlicher Aufarbeitung über viele Jahre hinweg schön bleiben.

5. Unterschied Weißgold 585/- 750/-? 

Weißgold mit den Markierungen "585" und "750" beziehen sich auf den Goldgehalt des jeweiligen Legierungsmaterials. Hier ist der Unterschied: Weißgold 585 enthält 58,5% reinem Gold, was bedeutet, dass es aus einer Legierung besteht, die zu 58,5% aus Gold und zu 41,5% aus anderen Metallen wie Silber, Palladium oder Kupfer besteht. Diese Legierung ist haltbarer als reines Gold und behält dennoch den charakteristischen Weißgold-Ton bei. Weißgold 750 enthält 75% reinem Gold, was bedeutet, dass es eine höhere Goldkonzentration aufweist als Weißgold 585. Diese Legierung ist daher edler und enthält weniger andere Metalle. Weißgold 750 ist oft teurer und kann eine intensivere Farbe haben, die näher an reinem Gold liegt.

585 - Vor- und Nachteile dieser Legierung

Sie gehört zu den gängigen Legierungen und überzeugt mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Ringe aus dem Material sind relativ hart und widerstandsfähig. Sie können auch im Alltag sehr gut getragen werden, ohne dass man sich ständig Gedanken um eventuelle Kratzer machen muss. Trotz des günstigen Preises gegenüber Schmuck mit höherer Goldlegierung ist solch ein Ring langlebig und muss nicht ständig poliert oder aufgearbeitet werden. Zudem sind 585er-Ringe recht leicht, was von vielen Paaren als sehr angenehm beim Tragen empfunden wird, da man den Schmuck bezüglich seines Gewichts am Finger nicht so sehr wahrnimmt.

Trotz der Vorteile kann die Härte des Materials allerdings auch ein Nachteil sein, da sich daraus gefertigte Ringe ein bisschen weniger weich auf der Haut anfühlen. Des Weiteren sind nachträgliche Größenanpassungen, falls der Verlobungsring zu eng oder zu weit sein sollte, nicht so einfach möglich wie bei einer höheren Goldlegierung. Wer allergisch auf bestimmte Metalle reagiert (keine Sorge, nahezu jeder Schmuck heutzutage ist nickelfrei!), ist mit einer niedrigeren Legierung meist schlechter beraten, da mehr fremde Materialien neben Feingold enthalten sind.

750 - Vor- und Nachteile dieser Legierung

Ein großer Pluspunkt dieses Weißgoldes ist seine intensive Farbe, die wirklich wunderschön ist und zwischen Grau und Weiß liegt. Wer sich ein noch strahlenderes Weiß wünscht, kann den Verlobungsring, gefertigt aus Weißgold 585 oder 750 übrigens rhodinieren lassen. Die dünne Schicht aus Rhodium nutzt sich aber nach einer gewissen Zeit auch wieder ab, was mit weniger Glanz einhergeht. Unabhängig von den reinen Materialeigenschaften bringt die "750" mit sich, dass daraus gefertigter Schmuck wertvoller ist als der aus einer niedrigeren Legierung. Wenn das Budget hoch genug ist, ist ein Verlobungsring aus diesem Material genau das richtige Geschenk zum Heiratsantrag. Der Schmuck behält seine Strahlkraft besonders lange. Sollten doch einmal Kratzer wegpoliert werden müssen, ist das ohne nennenswerten Materialabrieb möglich. Auch Größenanpassungen sind größtenteils kein Problem, ebenso wie die Verträglichkeit bei sehr empfindlicher Haut.

Wirkliche Nachteile haben die Ringe mit 18 Karat nicht. Die Empfindlichkeit gegenüber Kratzern ist nur geringfügig höher als bei 14 Karat und sollte nicht der ausschlaggebende Punkt beim Kauf von Verlobungs- oder Trauringen sein.

6. Unterschied 9kt, 14kt oder 18kt?

Der Hauptunterschied zwischen Weißgoldlegierungen mit 9 kt (Karät), 14 kt und 18 kt liegt im Goldgehalt und damit in der Reinheit des Metalls. Hier ist eine Erklärung: 9 kt Weißgold enthält 37,5% reinem Gold und 62,5% andere Metalle. Es ist die preiswerteste Option und bietet den geringsten Goldgehalt. Es ist jedoch weniger weich und weniger anfällig für Kratzer im Vergleich zu höher karätigem Gold. 14 kt Weißgold enthält 58,5% reinem Gold und 41,5% andere Metalle. Diese Legierung ist eine gute Balance zwischen Goldreinheit und Haltbarkeit. Sie ist beliebt für Schmuckstücke wie Verlobungsringe, da sie einen schönen Glanz und Haltbarkeit bietet. 18 kt Weißgold enthält 75% reinem Gold und 25% andere Metalle. Diese Legierung ist die edelste und teuerste Option. Sie bietet eine intensive Goldfarbe und einen luxuriösen Glanz, ist jedoch etwas weicher und anfälliger für Kratzer im Vergleich zu niedriger karätigem Gold. Download PDF Edelmetalle.

9kt - 375 Gold

37,5 % Gold

14kt - 585 Gold

58,5 % Gold

Ringe aus 585 Gold sind hochwertiger als 375 Gold und verfügen über einen Goldanteil von 58,5%. Aufgrund des hohen Goldanteils ist kein weiterer Anlaufschutz notwendig. 14kt Weißgoldringe haben einen geringeren Gelbstich als 9kt.

18kt - 750 Gold

75 % Gold

Ringe aus 750 Gold ist die Standard Juweliersqualität. Diese Ringe sind besonders hochwertig und verfügen über einen Goldanteil von 75%. Aufgrund des hohen Goldanteils ist kein weiterer Anlaufschutz notwendig. 18kt Weißgoldringe sind fast ganz weiß.


7. Silber oder Weißgold?

Weißgold ist eine bessere Wahl für Verlobungsringe aus mehreren Gründen:

Haltbarkeit: Im Vergleich zu Silber ist Weißgold aufgrund seiner Legierung mit anderen Metallen wie Palladium oder Nickel oft haltbarer und widerstandsfähiger gegen Kratzer und Abnutzung, was bedeutet, dass der Ring länger schön bleibt.

Farbe: Weißgold behält seine helle und glänzende Farbe im Laufe der Zeit, während Silber dazu neigt, mit der Zeit zu oxidieren und dunkler zu werden. Ein Verlobungsring aus Weißgold behält also länger seine ästhetische Anziehungskraft.

Aufarbeitungsmöglichkeiten: Weißgold bietet vielfältige Möglichkeiten zur Aufarbeitung. Wenn der Ring mit der Zeit Kratzer oder andere Beschädigungen erleidet, kann er durch erneutes Polieren und Rhodinieren seinen Glanz und seine Schönheit wiedererlangen, was bei Silberringen möglicherweise nicht so einfach ist.

Farblich ganz ähnlich, vom Wert und auch von der Materialbeschaffenheit her jedoch gibt es den einen oder anderen Unterschied. Verlobungsringe aus Silber sind zwar günstig, aber auch pflegeintensiv. Sie oxidieren schnell und die unschönen dunklen Stellen erfordern regelmäßiges Polieren, um lange Freude an dem schönen Stück zu haben. Weißgoldschmuck hingegen ist deutlich teurer, aber wirkt auch ungleich eleganter und strahlt immer eine gewisse kühle Noblesse aus, wie sie nur Ringen aus Gold zu eigen ist. Wenn es das Budget zulässt und Sie sich lange an ihrem Verlobungsschmuck erfreuen möchten, liegt die klare Empfehlung auf Weißgold. Es ist Ihre Verlobung bzw. Ihre Hochzeit, der Auftakt zu einem gemeinsamen Leben als Eheleute – lassen Sie es (nicht nur) schmucktechnisch ruhig krachen.

8. Warum kann Weißgold schwarz anlaufen? 

Weißgold kann schwarz anlaufen, weil es oft mit Rhodium beschichtet ist, um seinen charakteristischen hellen Glanz zu erhalten. Diese Rhodiumbeschichtung kann im Laufe der Zeit durch Abnutzung oder Kontakt mit Chemikalien abgetragen werden, was dazu führt, dass das darunterliegende Weißgold mit anderen Elementen in der Umgebung reagiert. Insbesondere Schwefelverbindungen, die in der Luft oder in bestimmten Kosmetika vorkommen, können eine chemische Reaktion mit dem Weißgold eingehen und zu einer dunklen, oberflächlichen Verfärbung führen. Besonders die Legieurngen 333/- und 375/- Weißgold (geringer Goldanteil) sind hier besonders anfällig. Darüber hinaus können Kratzer oder Abrieb die Rhodiumbeschichtung beschädigen und das darunterliegende Weißgold anfälliger für Anlaufen machen. In einigen Fällen kann auch die Körperchemie des Trägers eine Rolle spielen, da bestimmte Hauttypen dazu neigen, Metalle schneller zu oxidieren. Um das Anlaufen von Weißgold zu verhindern oder zu reduzieren, ist es wichtig, den Schmuck regelmäßig zu reinigen und zu pflegen, die Rhodiumbeschichtung gegebenenfalls erneuern zu lassen und den Kontakt mit Chemikalien zu minimieren. Unser Tipp: Wählen Sie mindestens 585/- Weißgold für Ihren Verlobungsring.

Die Mischung macht´s

Die Erklärung liegt bei der Weißgoldlegierung. Gold ist bekanntermaßen in seiner reinsten Form zu weich und würde sich zu schnell verformen und unansehnliche Kratzer bekommen. Deshalb wird es mit anderen Metallen zu einer sogenannten Legierung vermischt. Je nach Mischung wird das Ergebnis entweder Gelbgold, Rotgold, Roségold oder Weißgold.

In weißgoldenem Schmuck sind folgende Edelmetalle enthalten: Gold, Silber und Palladium. Bei 333 Weißgold ist der Goldanteil im Schmuckstück bei 33%. Das bedeutet, dass über die Hälfte aus anderen Edelmetallen besteht. Der Silberanteil im Ring kann in Verbindung mit Schwefelwasserstoff reagieren. Schwefelwasserstoff findet sich zu kleinen Teilen in der Luft und so kann es nach einiger Zeit passieren, dass eine Reaktion auftritt. Das enthaltene Silber oxidiert und zurück bleibt eine unschöne, schwarze Verfärbung im Schmuckstück. Das ist kein Zeichen für schlechte Qualität, sondern einfach das Ergebnis eines simplen chemischen Prozesses.

Gold einschmelzen

Wer ist besonders betroffen?

Tatsächlich ist es so, dass ein 333 Ring nicht bei allen Menschen gleichstark anläuft. Ausschlaggebend dafür sind hormonelle Veränderungen, Schwitzen, Stress und andere Faktoren, die sich auf die Haut auswirken können. In Kombination mit Schwefelwasserstoff in der Luft ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass eine schwarze Verfärbung entsteht. Besonders bei Menschen, die viel schwitzen oder auf Silber allergisch reagieren, kann es zu Verfärbungen in den Schmuckstücken kommen.

Was kann man tun, wenn der Ehe- oder Verlobungsring schwarz wird?

Das Wichtigste: Suchen Sie den Juwelier Ihres Vertrauens auf, bevor Sie zu Mitteln greifen, die online von Laien angeboten werden. Der Juwelier hat das Fachwissen und weiß, wie man richtig mit diesem Problem umgeht. Er hat in seinem Sortiment die geeigneten Pflegemittel, mit denen sich die Verfärbung an Ihrem 333 Ring bearbeiten lässt.

Vorbeugend kann man beim Juwelier Ringe rhodinieren lassen. Das bedeutet, dass man das Schmuckstück mit einer dünnen Lage des Metalls Rhodium beschichtet. Das dient einmal der Optik, denn der Ehering glänzt etwas silberner. Rhodinieren ist aber auch ein Schutz für den Ehe- oder Verlobungsring. Es ist sozusagen eine Blockade zwischen Haut, Luft und Schmuckstück, die verhindert, dass eine Reaktion stattfinden kann. Eine Rhodinierung ist jedoch nicht auf Dauer haltbar, sie trägt sich mit der Zeit ab und muss alle drei bis sechs Monate erneuert werden. Der Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden.

Alternativen zum 333 Weißgold

Besonders bei Ehe- oder Verlobungsringen, die man in der Regel täglich trägt, sollte man gleich zu Beginn einen höheren Goldanteil anstelle von einer 333 Legierung wählen. Das ist im ersten Moment etwas teurer, aber es lohnt sich und so haben Sie lange Freude an Ihren Eheringen und müssen sich nicht über Verfärbungen oder Ähnliches ärgern. Sie sparen auch die Kosten für eine regelmäßige Rhodinierung.

Wenn der silberne Farbton ausschlaggebend für Ihre Wahl eines Weißgold-Ringes ist, könnte Ihnen auch ein Platinring gefallen. Platinringe haben eine andere Zusammensetzung als Schmuckstücke aus Weißgold, sie bestehen zum Großteil aus reinem Platin. Als Laie entdeckt man äußerlich kaum einen Unterschied und bei Platinschmuck kann es auch nicht zu schwarzen Verfärbungen kommen.

9. Welches Edelmetall für Allergiker? 

Für Menschen mit Allergien gegen bestimmte Metalle kann es schwierig sein, den richtigen Schmuck zu finden. Hier sind einige Optionen, die oft gut vertragen werden:

  • Platin: Platin ist ein hypoallergenes Edelmetall und wird normalerweise gut von den meisten Menschen vertragen. Es ist auch sehr haltbar und behält seinen Glanz über die Zeit.
  • Palladium: Palladium ist ähnlich wie Platin und wird oft als eine allergenfreie Alternative zu Weißgold verwendet. Es ist leichter und weniger teuer als Platin, aber immer noch hypoallergen.
  • Titan: Titan ist ein leichtes und hypoallergenes Metall, das gut von den meisten Menschen vertragen wird. Es ist besonders beliebt für die Herstellung von Piercingschmuck, kann aber auch für Verlobungsringe und andere Schmuckstücke verwendet werden.
  • 18 Karat Gelbgold: Reines Gold (24 Karat) ist normalerweise hypoallergen, aber es ist zu weich für den Schmuckgebrauch. 18 Karat Gelbgold enthält 75% reinem Gold und wird oft mit anderen Metallen wie Silber und Kupfer legiert, was es weniger wahrscheinlich macht, allergische Reaktionen auszulösen.

Lesen Sie hier unseren ausführlichen Beitrag zur Wahl des Verlobungsring für Allergiker.

10. Weißgold: Zusammensetzung & Eigenschaften;

Woran erkennt man Weißgold?

Ein Echtheitszertifikat in Form eines Stempels ist in Deutschland und vielen anderen Ländern vorgeschrieben. Im Zweifelsfall sollte nach einer Prägung des sogenannten Goldstempels an einer unauffälligen Stelle des Schmuckstücks gesucht werden. Weißgoldringe könnten beispielsweise auf der Innenseite den Goldstempel 333, 375 oder 585 tragen. Diese Angabe bezieht sich auf die Wertigkeit in Karat.

Es gibt Ausnahmen, die das Fehlen des Stempels begründen. In der Regel haben die meisten Schmuckstücke aber eine Prägung, alles andere deutet zunächst auf eine Fälschung hin. Bei antikem Schmuck kann es aber tatsächlich vorkommen, dass dieses Echtheitszertifikat nicht vorhanden ist. Das kann insbesondere bei Goldgegenständen aus dem Mittelalter oder aus der Barockzeit der Fall sein. Auf Weißgold trifft das jedoch nicht zu, da diese Legierung vermutlich erst um 1912 das erste Mal auftauchte. Eine fehlende Meistermarke oder Punze sollte auf jeden Fall von einem Fachmann beurteilt werden. Insbesondere dann, wenn es sich um einen Ring handelt, denn hochwertiger Modeschmuck ist heutzutage kaum vom echten Schmuck zu unterscheiden.

Schöner Verlobungsring aus Weißgold mit Diamant

Wie wird Weißgold hergestellt?

Es gibt in der Natur kein Weißgold, deshalb handelt es sich bei dieser Goldlegierung um ein Edelmetall, das aus verschiedenen Metallen besteht. Legierung, beziehungsweise legieren, ist eine Ableitung von dem lateinischen Wort "ligare". Es bedeutet binden, zusammenführen oder auch verbinden. Damit ist die Zusammensetzung von mindestens zwei oder mehreren Metallen gemeint, die andere Eigenschaften aufweisen als das Ursprungsmetall. Hohe Temperaturen ermöglichen das Zusammenschmelzen der zugeführten Metalle zu einer Legierung. Mit diesem Verfahren entsteht ein neuer metallischer Charakter in der Wertigkeit, in der das Ursprungsmetall prozentual zugemischt wird.

Zugesetzte Metalle können Silber, Palladium oder Nickel sein. Die weißgraue Farbe bei einem Verlobungsring in Weißgold entsteht überwiegend durch Palladium und Nickel, ein Nebenprodukt der Platingewinnung. Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass es sich bei diesem Material um eine Goldart oder eine besondere Beschichtung handelt, tatsächlich entsteht dieses wundersame Edelmetall aber aus einer ausgewählten Mixtur verschiedener Metalle. Die Weißgold-Zusammensetzung durchzieht das ganze Metall und nicht nur die obere Schicht.

Was viele nicht wissen, ist, dass sich Gelbgold in reinem Zustand nicht gut zur Verarbeitung von Schmuck eignet, da es zu weich und zu anfällig ist. Deshalb werden auch hier Legierungen verwendet. Sowohl für Ringe aus Gelbgold als auch für den Ehering aus Weißgold ist ein Goldanteil von 75 Prozent am besten geeignet. Weißgold 585 (585/1000), das sind 58,5 Prozent Feingoldgehalt, ist weniger wertvoll als 750er Weißgold. Diese Legierung hat sich aber trotzdem sehr stark etabliert.

11. Was ist eine Metall-Legierung? 

Edelmetalllegierungen sind Mischungen aus mindestens einem Edelmetall und anderen Metallen, die entwickelt wurden, um die Eigenschaften des reinen Edelmetalls zu verbessern. Diese Mischungen können die Härte des Metalls erhöhen, die Farbe anpassen und die Beständigkeit gegen Kratzer und Abnutzung verbessern. Zu den beliebtesten Edelmetallen für Schmuck gehören Gold, Silber, Platin, Palladium und Titan. In unserem Online Shop für Verlobungsringe wird jede zweite Bestellung in 585/- Weißgold versendet. Jedes dieser Metalle bietet einzigartige Eigenschaften und ästhetische Qualitäten, die auf die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse der Träger abgestimmt werden können. Insgesamt ermöglichen Edelmetalllegierungen eine vielfältige Palette von Schmuckstücken, die den Bedürfnissen und Vorlieben der Verbraucher entsprechen.

Eheringe aus Gelbgold – Inspiration für die Hochzeit

Mit diesen Tipps zur perfekten Hochzeit